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Spot 1


Frage: In diesem Spot ist kurz etwas zu sehen, was nicht zum typischen Wien-Bild passt. Was ist es und warum wurde es dennoch aufgenommen?




Das K?nguru passt nicht zum typischen Wien-Bild. Aufgenommen wurde es dennoch, weil von den US-Amerikanern „Austria“ (englischer Name f?r ?sterreich) oft mit „Australia“ (englisches Wort f?r Australien) verwechselt wird. Treffen die Amerikaner in den USA einen Gast aus ?sterreich und erfahren, dass er aus „Austria“ kommt, so rufen sie begeistert: „Ja, ja! Wir kennen Australia. Dort gibt es viele Kangaroos!“
Komisch, dass die Leute so ungebildet sein k?nnen. In Russland hingegen lernt man den Unterschied zwischen ?sterreich und Australien schon in der Schule gut kennen, obwohl die Namen der beiden L?nder auch in der russischen Sprache ?hnlich klingen: Awstrija und Awstralija. (Nikita Rajewskij)




Das K?nguru passt eigentlich nicht in die Reihe typischer Wiener Sehensw?rdigkeiten, jedoch kennt jeder, der in Wien war, das rautenf?rmige gelbe Bild, das wie ein Stra?enschild mit einer Abbildung dieses Beuteltieres und dem Spruch „No Kangaroos in Austria“ aussieht. Es gibt sie in jeder Form: als Magnet, auf T-Shirts, Postkarten. Wie man sagt, geht diese Idee darauf zur?ck, dass, wenn ?sterreichische Touristen ins Ausland fuhren und man nach ihrem Heimatland fragte, sie auf Englisch „I’m from Austria“ antworteten. Um h?flich zu wirken, reagierten manche Ausl?nder darauf mit: „Ah, kangaroos!“ Das liegt daran, dass die Namen von ?sterreich und Australien im Englischen sehr ?hnlich klingen: Austria und Australia. (Denis Popow)




K?ngurus in ?sterreich sind wie Affen in Sibirien – undenkbar. Trotzdem hat sich das nette Wahrzeichen Australiens schon vor Jahren in das ?sterreich-Bild eingepr?gt. Grund daf?r ist die Verwechslung aus dem Englischen: „Austria“ und „Australia“ klingen fast ?hnlich. Deswegen haben sich die ?sterreicherInnen l?ngst daran gew?hnt, im Ausland auf die Antwort „I am from Austria“ folgende Reaktion zu bekommen: „Austria? Oh, Kangaroos!“ (Der amerikanische Ex-Pr?sident ist ?brigens keine Ausnahme.) Die ?sterreicherInnen nehmen es aber mit Humor: Bekannte Souvenirs sind z.B. die T-Shirts „No Kangaroos in Austria“. (Jekaterina Kosygina)




Im Spot sehen wir inmitten herrlicher historischer Wiener Bauten und Denkm?ler ein springendes K?nguru. Das ist dadurch zu erkl?ren, dass viele ausl?ndische Touristen ganz im Ernst meinen, dass die K?ngurus nicht nur in Australien, sondern auch in ?sterreich leben, oder sogar nur in ?sterreich. Vor kurzem soll ein K?nguru wirklich einem Zoo entlaufen sein. Man hat es gefangen, aber diese Tatsache hat ein enormes Echo im Lande gehabt. In ?sterreich verkauft man jetzt sogar Sporthemden mit Logos, wo erkl?rt wird, dass ?sterreich und Australien verschiedene L?nder sind. In Wirklichkeit leben ein paar K?ngurus im Zoo Sch?nbrunn. (Dmitrij Jerochin)




Wenn man durch die sch?nen Stra?en von Wien bummelt, wird man wohl kaum einem K?nguru begegnen. Warum finden denn einige Ausl?nder, die ?sterreich nicht auf der Karte zeigen k?nnen, dass die K?ngurus zum typischen Bild von Wien geh?ren? Jetzt brauchen Sie nicht zu denken, dass diese australischen Tiere nach ?sterreich umgezogen sind. Die Antwort hat nichts mit Geographie zu tun. Auf Englisch hei?t ?sterreich ‘Austria’, deshalb wird der Name des Staates von Menschen, die einen nicht besonders weiten Gesichtskreis haben, mit ‘Australia’ verwechselt. Wenn das eine Offenbarung f?r Sie ist, bleiben Sie bitte ruhig: selbst ohne K?ngurus ist Wien sehenswert! (Alla Scheronowa)




Hier wird eine Pr?sentation von Wien dargestellt. Eine besondere Stimmung schafft die Musik von Johann Strau?. Die Altstadt und die Neustadt sind zwei Seiten von Wien. Zwei Epochen sto?en aufeinander: die Vergangenheit und die Gegenwart. Meiner Meinung nach bilden diese Teile ein Ganzes. Es ist wichtig, alte Motive von Wien zu bewahren. Aber es entstehen neue Trends in der Kultur.
Was nicht zum Wien-Bild passt, ist nat?rlich das K?nguru, das in Australien lebt. Man verwechselt oft die Namen der zwei Staaten ?sterreich und Australien, die im Englischen und im Russischen ?hnlich lauten. Das ist eine Art von Ironie ?ber Unwissende. (Irina Prokopowa)




Bonusfrage: Welche Sehensw?rdigkeiten erkennen Sie?




Gloriette, Palmenhaus (Botanischer Garten), Schloss Sch?nbrunn, Riesenrad, Karlskirche, Johann-Strauss-Denkmal (Stadtpark), Staatsoper, Secession, Otto-Wagner-Haus (Linke Wienzeile), Konzerthaus, Musikvereinshaus, Hofburg, Burgtheater, Denkmal Erzherzog Karls (Heldenplatz), Kunsthistorisches und Naturhistorisches Museum, Maria-Theresien-Denkmal, MuseumsQuartier (Leopold Museum, MUMOK und „Enzis“), L?we am Nussdorfer Wehr, Parlament, Stephansdom, Rathaus, Liebenberg-Denkmal, Peterskirche, Michaelerkirche, Piaristenkirche Maria Treu... Und schlie?lich k?nnen als „des Sehens w?rdig (oder sogar des H?rens, Schmeckens und Erlebens w?rdig) auch die Donau, Strauss’ Fr?hlingsstimmen-Walzer, Wein und Fiaker gelten“. (Anastassija Martjanowa)




„Die Stadt wird als Klappbuch dargestellt, das mit jeder seiner Seiten die Sch?tze Wiens zum Anschauen bietet. Wien wirkt so bezaubernd, dass man keine passenden Worte finden kann, wie bei einem Kind, das ein Klappbuch geschenkt bekommen hat und voller Begeisterung darin bl?ttert.“ (Anshela Losa)




Spot 2


Was k?nnten die Gr?nde daf?r sein, dass die „Ja! Nat?rlich“-Spots in ?sterreich schon jahrelang ?beraus beliebt sind?




Ich kann ganz gut verstehen, dass die „Ja! Nat?rlich“-Spots in ?sterreich ?beraus beliebt sind! Humorvoll, originell, lebensfroh und v?llig treffend f?r eine Werbung von Bio-Produkten aus ?kologischer Landwirtschaft – ein popul?rer Trend in Europa und etwas, was uns in Russland leider fehlt. Das gl?ckliche Schweinderl und der sorgsame Bauer erinnern an einen der besten amerikanischen Kinderfilme – „Babe“. Durch die Dialoge im Dialekt und die typische Landschaft wirkt die Werbung aber sehr „?sterreichisch“. Also, mein Urteil: Der Werbespot ist ein richtiges „Cannes-Schwein“! Kein Wunder, dass „Ja! Nat?rlich“ schon jahrelang ein Hit ist. (Jekaterina Kosygina)




Diese Werbung, die im ?sterreichischen Fernsehen schon einige Jahre gezeigt wird und nicht an Popularit?t verliert, hat meiner Meinung nach mehrere Erfolgsgr?nde. Erstens sind ?sterreicher gro?e Tierfreunde. Und das s??e „Schweinderl“, der Hauptheld dieser Spots, kann einen ja nur entz?cken. Zweitens gibt es in jeder Folge ein Wortspiel mit dem Wort „nat?rlich“ als „ohne Zusatzstoffe/umweltfreundlich“ und „sicher/klar“. Drittens wird hier der ?sterreichische Dialekt gesprochen, den die meisten ?sterreicher (und nicht nur) sehr klangsch?n und melodisch finden. Und viertens wird in den Spots die wundersch?ne ?sterreichische Natur gezeigt, die in der Alpenrepublik und auch in weit entfernten L?ndern als unglaublich vielf?ltig und bildsch?n gilt. (Denis Popow)




Die „Ja! Nat?rlich“-Spots haben viele vorteilhafte Aspekte, die jede Werbung effektiv und einpr?gsam machen. Das sind: ein markantes, nettes und lustiges Sujet, sch?ne Helden (ein typischer, freundlicher Bauer und ein tolles, neugieriges Schweinderl), umweltfreundliche Produkte, ein Wortspiel („nat?rlich“ im Sinne von „sicher“ und „nat?rlich“ im Sinne von „nicht k?nstlich“). Diese Spots sind bestimmt bei Kindern sehr beliebt, und Kinder brauchen Milchprodukte, um gesund zu wachsen. Das Logo dieser Firma ist rot-wei? – Farben, die in ?sterreich sehr beliebt sind. (Stanislaw Osekin)




Die Spots „Ja! Nat?rlich“ scheinen mir sehr am?sant zu sein. Der Bauer und das Ferkel sind „Busenfreunde“, und das macht auf mich den Eindruck, dass der Mensch und die Natur eins sind. Zudem finde ich das Ferkel attraktiv und klug, und der Bauer arbeitet unerm?dlich auf dem Feld und f?hrt Schm?h. Ich glaube, diese Eigenschaften, und zwar Humor und Arbeitsamkeit, sind f?r die ?sterreicher charakteristisch. ?berdies finde ich die Art, wie die Hauptdarsteller sprechen, sehr lustig – das macht die Spots noch interessanter. Au?erdem darf man nicht vergessen, dass das Schwein Gl?ck symbolisiert. Gerade dies alles braucht man, um einen Spot popul?r und beliebt zu machen. (Timur Achmetow)




Erstens kann die Beliebtheit der Spots auf die Beliebtheit der einheimischen Mundarten in ?sterreich zur?ckgef?hrt werden. Fast ?berall im deutschsprachigen Raum hat man ein betr?chtliches Sprachbewusstsein; man sch?tzt den eigenen Dialekt, der zur Verkehrssprache geworden ist und jetzt nicht ausschlie?lich zu Hause verwendbar ist, sondern auch im Fernsehen, wie bei diesen Spots etwa, um einen Helden zu charakterisieren, der Sympathie und ein Gef?hl der Affinit?t weckt.
Andererseits k?nnte die Popularit?t auch mit der ?sterreichischen Liebe zu Bio-Produkten zusammenh?ngen. Alles „sch?n nat?rlich“ ist zurzeit sehr modisch, und die ?sterreicher sind schon immer auf die atemberaubende Landschaft ihrer Heimat stolz gewesen. (Julija Malzewa)




Die „Ja! Nat?rlich“-Spots sind ein Beispiel guter Marketingstrategie. Sie sind komisch in einer typisch ?sterreichischen Weise und zeigen den l?ndlichen Lebensstil im positiven Lichte. Die meisten ?sterreicher leben in D?rfern, und Befragungen zeigen, dass die Sch?nheit ?sterreichs sehr wichtig f?r die Einwohner ist. Man legt auch viel Wert auf die nat?rliche Abstammung der Produkte. Alle diese Dinge sind in den Spots impliziert und ganz einfach und unbeschwert dargestellt. Die Spots zeigen ein harmonisches, lustiges Abbild der ?sterreicher selbst. (Alexandra Dsjuba)




Bonusfrage: Was sagen die zwei Helden?


1.
S: Spitzt eure Schweinsohren! Los geht’s!
B: Jetzt sind wir genau ?ber dem Nationalpark Hohe Tauern, Schweinderl!
S: Wundersch?n! Wow, da haben es unsere K?he aber gut, Bauer.
B: Kein Wunder, dass sie so eine gute Milch geben.
S: He, was ist das jetzt? Hilfe! Wir sinken!
B: Ballast abwerfen, Schweinderl!
S: Aber nicht die gute Milch, ja nicht!
B: Na dann halt dich!
S: Ahh! Spinnst du jetzt?
B: Na, Schweinderl.
S: Haha, sehr lustig.
B: Hast (du) dich geschreckt (=erschrocken)?
S: Nein, ich wei? doch, dass ich mich auf dich verlassen kann.
B: Ja, nat?rlich!


2.
S: Spitzt eure Schweinsohren! Los geht’s!
L: Der Bauer hat 10 Euro. Er kauft drei Sackerl Kunstd?nger zu zwei Euro...
S: Was hat er gesagt? Kunstd?nger? Braucht kein Mensch! Falsch! Stimmt ja gar nicht! Der Lehrer hat es falsch gemacht! Kunstd?nger! Was der f?r einen Bl?dsinn redet! ... Ah, der Bauer holt mich ab von der Schule!
B: Warst du eh brav, Schweinderl?
S: So lala. Aber daf?r bin ich der Beste in Bio (=Biologie)!
B: Ja, nat?rlich!
Nur wer immer aufpasst, dass alles stimmt, kann der Beste in Bio sein. Ja, nat?rlich!


3.
S: Spitzt eure Schweinsohren! Los geht’s!
S: Bauer, f?llst du mir eh nicht herunter? Ganz oben sind sie schon reif. H?her! Strecken!
B: Ja, ja.
S: Die Himbeeren geh?ren auch schon gebrockt (=gepfl?ckt), gell?
S: Und was ist mit den K?hen? Gemma, gemma! (=Dalli, dalli!; eigentl.: gehen wir!)
B: Ja.
S: Und bringst du mir gleich meine Taucherbrille? Damit es die anderen „sommerfrisch“ haben, kommen wir ganz sch?n ins Schwitzen...
B: Ja, nat?rlich.
Nur f?r kurze Zeit: Sommerfrisch-Joghurts mit feinen Bl?ten. Ja, nat?rlich!




Spot 3



Um welches Lied – in leicht abgewandelter Form – handelt es sich? Was ist hier anders als im Original und warum?




In diesem Video handelt es sich um die jetzige Bundeshymne ?sterreichs, die am 22. Oktober 1946 eingef?hrt wurde. Jedoch ist es nicht die klassische Version, sondern ein Pop/Rock-Lied von Christina St?rmer, dem ?sterreichischen Superstar. Dieser Stil zielt vor allem auf Jugendliche ab, um die Hymne zu popularisieren und patriotische Gef?hle zu wecken. Das Zweite, was ge?ndert wurde, ist der Text. Nach dem traditionellen „Heimat bist du gro?er S?hne“ wurde „und T?chter“ hinzugef?gt, was die beachtliche Rolle der Frauen in ?sterreich betont. Es zeugt von Toleranz und Gleichberechtigung in der Alpenrepublik. (Denis Popow)




Im Januar 2010 hat die ber?hmte ?sterreichische Pop-Rock-Musikerin Christina St?rmer die ?sterreichische Bundeshymne „Land der Berge, Land am Strome“ neu interpretiert. Das machte sie im Auftrag von Bildungsministerin Claudia Schmied im Rahmen der Kampagne f?r die Unterst?tzung der Bildungsreform. Dabei wurde nicht nur eine musikalische Adaptation der Hymne als Rock-Song gemacht, sondern auch der Text im Sinne der Gleichberechtigung ge?ndert. Die Zeile „Heimat bist du gro?er S?hne“ wurde zu „Heimat bist du gro?er S?hne und T?chter“. St?rmer und Schmied meinen, dass es „eine zeitgem??e Anpassung des Textes“ ist. Au?erdem gab es eine Diskussion, ob man den offiziellen Text der Bundeshymne aus dieser Sicht ver?ndern soll oder nicht. (Irina Filtschakowa)




„Land der Berge, Land am Strome“ ist die Bundeshymne der Republik ?sterreich. Die Zeile „Heimat bist du gro?er S?hne“ schien umstritten zu sein. Deswegen schlug die Frauenministerin Maria Rauch-Kallat 2005 vor, einen „geschlechtsneutralen“ Text der Hymne zu schreiben. Alle m?glichen Vorschl?ge wurden abgelehnt, aber im Jahre 2010 erschien eine Neuinterpretation der Bundeshymne, wo die Zeile „Heimat bist du gro?er S?hne und T?chter“ zu finden war. Der neue Musikstil wurde problemlos akzeptiert, was mit dem Text aber nicht der Fall war. Die Erbinnen von Paula von Preradovic (Autorin der Bundeshymne) waren v?llig gegen die Text?nderung, darum durfte die neue Variante der Hymne eine Zeitlang nicht gesendet werden. (Alexej Iwanow)




Das Lied „Land der Berge, Land am Strome“ ist die Hymne ?sterreichs. Es gibt zwei Dinge, die hier abgewandelt wurden: Stil und Text.
Diese Version ist rockig, wodurch sie sich von der klassischen Bundeshymne unterscheidet. Die von Christina St?rmer gesungene Version zeichnet sich auch dadurch aus, dass Christina St?rmer zu den gro?en T?chtern ?sterreichs geh?rt und unter den anderen im Spot erw?hnt wird.
Die wichtigste Umwandlung ist aber, dass es hier im Text um „gro?e S?hne und T?chter“ geht, anstatt nur „gro?er S?hne“, was die so genannte geschlechtergerechte Sprache illustriert. (Anastassija Martjanowa)




Es handelt sich um die Bundeshymne ?sterreichs. Die Melodie ist als „Bundeslied“ der Freimaurerkantate von Mozart bekannt. Den Text schrieb Paula von Preradovic. Die 5. Zeile des Liedes aus dem Spot passt mit der 5. Zeile der Hymne nicht ?berein. Das h?ngt mit den Versuchen von Text?nderungen zusammen. Schon die ehemalige Frauenministerin Johanna Dohnal wollte den Text geschlechtsneutral machen. Im Lied wurde jetzt die Zeile „Heimat bist du gro?er S?hne“ in „Heimat bist du gro?er S?hne und T?chter“ umge?ndert, was mit der Gleichberechtigung der M?nner und Frauen verbunden ist. Zum ersten Mal stellte die junge ?sterreichische Pop-Rock-S?ngerin Christina St?rmer, gerade eine Vertreterin des schwachen Geschlechts, die neue Version der Hymne vor! (Nadeshda Tenkowa)




Das ist eine Rock-Interpretierung der Bundeshymne „Land der Berge, Land am Strome“, die Pops?ngerin Christina St?rmer singt. Diese Version unterscheidet sich vom Originaltext durch die Worte „Heimat bist du gro?er S?hne und T?chter“. Das Lied sollte eigentlich f?r eine harmlose staatliche Bildungskampagne werben, um Aufmerksamkeit auf die Bedeutung der Bildung f?r Kinder und die Zukunft des Landes zu lenken. Aber es wurde lauter Streit zum Thema begonnen, ob man den Text so ?ndern darf. (Marija Gubina)




Bonusfrage: Erkennen Sie ein Prinzip bei der Auswahl und/oder Reihung der Kinderfotos?


„Ausgew?hlt wurden Fotos von gro?en S?hnen und T?chtern ?sterreichs, die hervorragende Leistungen auf unterschiedlichen Gebieten erbracht haben: K?nstlerInnen, PolitikerInnen, ?rztInnen, WissenschaftlerInnen und SportlerInnen. Wichtig ist auch, dass es hier zur H?lfte Frauen gibt, was die viel umstrittene Text?nderung „rechtfertigt“ und illustriert.“ (Anastassija Martjanowa) „Die Reihung ist in etwa chronologisch.“ (Denis Popow) Die schon verstorbenen Ber?hmtheiten sind konsequent nach deren Geburtsjahren angeordnet. Nach den gro?en S?hnen und T?chtern von gestern (Kauffmann, Mozart, Freud etc.) und heute (Fischer, Sch?nborn, St?rmer etc.) folgen Fotos einiger Kinder von heute. „Das sind die kleinen ?sterreicherInnen, die die Zukunft ihrer Heimat im 21. Jh. mitbestimmen werden.“ (Jekaterina Kosygina) „Was die letzten Fotos angeht, so brauchen wir nur noch ein bisschen zu warten, bis diese talentvollen Kinder auch zu weltbekannten Menschen werden.“ (Alexej Iwanow)




Konkret sind – in eben dieser Reihenfolge – zu sehen:
Angelika Kauffmann (1741-1807): Malerin
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Komponist
Ignaz Semmelweis (1818-1865): Arzt
Marie von Ebner Eschenbach (1830-1916): Schriftstellerin
Sigmund Freud (1856-1939): Arzt, Begr?nder der Psychoanalyse
Alban Berg (1885-1935): Komponist
Paula Wessely (1907-2000): Schauspielerin
Bruno Kreisky (1911-1990): Politiker, Bundeskanzler von 1970-83
Ingeborg Bachmann (1926-1973): Schriftstellerin
Helmut Qualtinger (1928-1986): Schauspieler, Schriftsteller, Kabarettist
Friedensreich Hundertwasser (1928-2000): K?nstler, Architekt
Heinz Fischer (geb. 1938): Politiker, seit 2004 Bundespr?sident
Didi Constantini (geb. 1955): ehemaliger Fu?ballspieler, heute Trainer der ?sterreichischen Fu?ballnationalmannschaft
Christoph Sch?nborn (geb. 1945): Kardinal, Erzbischof von Wien
Maria Schaumayer (geb. 1931): Wirtschaftswissenschaftlerin und Politikerin
Andreas Treichl (geb. 1952): Bankmanager
Anton Zeilinger (geb. 1945): Quantenphysiker, Universit?tsprofessor
Valie Export (geb. 1940): Medienk?nstlerin
Hildegunde Piza (geb. 1941): Chirurgin
Brigitte Ederer (geb. 1956): ehemalige Politikerin, heute Managerin
Christina St?rmer (geb. 1982): Pop-Rock-S?ngerin
Mirna Jukic (geb. 1986): Schwimmerin
Nino Gorbach, Hannah Hinsch, Daniel Tobosarevic, Lucca Lenikus, Marlene Pawlek: Kinder von heute




Spot 4


Situation: Sie machen eine Woche Bildungsurlaub in ?sterreich und wollen mit einem Freund/einer Freundin am Mittwoch, 31. M?rz, von Wien nach Salzburg fahren. Sie haben aber tags?ber ein dicht gedr?ngtes Programm und k?nnen beide nicht vor 17.00 Uhr am Bahnhof sein. Suchen Sie nach entsprechenden Zugverbindungen und w?hlen Sie die g?nstigste Variante – Zeit haben Sie jetzt genug und auch Umsteigen ist kein Problem f?r Sie! Schlafen wollen Sie allerdings in Salzburg. Mit welchem Zug bzw. welchen Z?gen fahren Sie? Wie viel kostet das Ticket? Begr?nden Sie Ihre Wahl!




Die ?sterreichische Bahn bietet ein Ticket an, das Einfach Raus! hei?t und mit dem 2 bis 5 Personen mit Regionalz?gen im Zeitabschnitt von 09.00 bis 03.00 am Folgetag fahren k?nnen. Dieses Ticket kostet 28 Euro und ist damit die allerg?nstigste Variante. Ich habe mir dementsprechend eine Verbindung ausgesucht, bei der ich nur Regionalz?ge in Betracht ziehe und nur zweimal umsteigen muss. Um 17.22 fahren wir mit dem REX 1632 bis St. Valentin, wo wir umsteigen und weiter bis Linz fahren. Dort steigen wir nochmals um und fahren mit dem REX 1696 nach Salzburg. So treffen wir um 23.19 in der Stadt ein. (Julija Malzewa)




Wir werden uns um 17.10 auf dem Wiener Westbahnhof treffen, wo der REX 1632 um 17.14 auf Gleis 4 abf?hrt. Mit dem fahren wir bis St. Valentin. Dort steigen wir in den R 3630 um. Punkt 20.08 werden wir in der Stadt Linz/Donau ankommen. Wir m?ssen nur noch in den REX 1696 einsteigen. Aber wir haben noch mehr als eine Stunde Zeit. Wir k?nnten einen Imbiss besuchen oder einfach im Wartesaal bleiben. Um 21.12 wird der REX 1696 auf Gleis 3CD ankommen. Und um 23.19 werden wir schon in Salzburg sein! Wir fahren zu zweit und darum haben wir das „Einfach raus-Ticket“, das f?r 2 bis 5 Personen g?ltig ist, gekauft. Dieses Ticket kostet 28,00 Euro. Mir scheint, dass dieses „Einfach raus-Ticket“ besonders vorteilhaft ist, wenn es genug Zeit gibt und Umsteigen kein Problem ist! (Marija Gubina)




Ich werde das Einfach-Raus-Ticket nehmen. Es kostet 28 Euro und es k?nnen 2 bis 5 Personen mit einem Ticket reisen. Ich werde dieses Ticket nehmen, da es keine g?nstigere M?glichkeit f?r zwei Erwachsene gibt, mit dem Zug von Wien nach Salzburg zu reisen:
Abfahrt 17.20 von Wien nach St. Valentin REX (Regional-Express) 1632
von St. Valentin nach Linz/Donau Hbf R (Regionalzug) 3630
von Linz/Donau Hbf nach Salzburg REX (Regional-Express) 1696
(Pawel Konjuchow)




Um Bescheid zu wissen, welche Zugverbindungen es gibt, gehe ich auf die Internet-Seite der ?BB. Dann versuche ich die entsprechenden Z?ge zu finden. Aber statt den direkten Zug zu nehmen, w?hle ich zuerst den Zug nach Linz, der aus Wien um 17.20 abf?hrt. In Linz k?nnen wir zwei Stunden verbringen und das Abendpanorama der Stadt genie?en. Um 20.53 nehme ich den Zug nach Salzburg. Und um g?nstig zu reisen, besorge ich im Voraus eine VORTEILScard, die es mir erlaubt, zum halben Normalfahrpreis zu reisen. Die ganze Fahrt von Wien nach Salzburg und die VORTEILScard kosten mich zirka 46,50 Euro. Das ist nicht wenig, aber echte Reisende sagen: „Reisen kostet Geld, aber man sieht die Welt.“ (Timur Achmetow)




Wenn ich mich nicht irre, muss ich – wenn ich eine Woche Bildungsurlaub in Wien haben – auch nach Wien zur?ckkommen. Sofern es f?r Ausl?nder m?glich ist, w?re es also g?nstig, eine VORTEILScard zu bestellen. Die kostet nur 19,99 Euro. Ein Ticket von Wien direkt nach Salzburg kostet 47,50 Euro, zwei Tickets 95 Euro. Mit der VORTEILScard kosten zwei Tickets 47,60 Euro, und zwei Cards – 40 Euro, was insgesamt 87,60 Euro ausmacht. Das ist um 7 % weniger als der Fahrpreis ohne Card. Und wenn wir zur?ckfahren, dann k?nnen wir sogar noch mehr sparen: 50% der Kosten. (Stanislaw Osekin)




Am Mittwochabend kann man zwischen einem EuroCity, einem InterCity oder einem superneuen Railjet w?hlen, um von Wien nach Salzburg zu fahren. Die Tarife sind gleich, wir w?rden deswegen eine Fahrt mit Railjet genie?en. Der f?hrt um 18.20 Uhr ab – uns bleibt also genug Zeit, um noch einen kleinen Imbiss am W?rstelstand einzunehmen. Um 20.59 Uhr sind wir schon an Ort und Stelle. Die Tickets kosten mit einer VORTEILScard f?r Jugendliche je 23,80 Euro, die VORTEILScards kann man f?r 19,90 Euro kaufen. Alles zusammen macht 43,70 Euro f?r jeden aus, daf?r sparen wir mit der Karte das n?chste Mal fast die H?lfte! (Jekaterina Kosygina)




Bonusfrage: Wer ist der Hauptdarsteller im Spot? Was glauben Sie: Warum hat man gerade ihn daf?r ausgew?hlt?


„Wenn man A sagt, muss man auch B sagen, wenn man Perestroika sagt, muss man Gorbatschow sagen.“ (Alla Scheronowa)


„Er gilt als ein Politiker, der das in gewissen Aspekten veraltete sowjetische System reformierte und den Einwohnern Freiheit und Rechte garantierte. Dabei waren die zwei wichtigsten Ans?tze in seiner Politik, die vermutlich in der ganzen Welt bekannt sind, Perestroika („Umbau“) und Glasnost („Offenheit“). Diese zwei Schlagworte werden in Europa mit positiven Ver?nderungen und einem h?heren Lebensstandard verbunden. Deshalb ist Herr Gorbatschow f?r diese Rolle so gut wie kein anderer geeignet.“ (Denis Popow)


„Er ist ein Mensch mit „Neuem Denken“, der f?r das Neue eintritt. Die Z?ge der ?BB sind auch neu und f?r alle offen.“ (Jekaterina Gurowa)


„Gorbatschow ist weltweit durch seine Politik der „Perestroika“ und „Glasnost“ ber?hmt geworden, was ins Deutsche als „Umbau“ und „Offenheit“ ?bersetzt werden kann – die zwei wichtigsten Prinzipien der ?BB.“ (Jekaterina Kosygina)


„Umbau ist gerade das, was heute mit verschiedenen Bahnh?fen in ?sterreich passiert. Ein Umbau ist zwangsl?ufig mit Problemen verbunden, z.B. mit ?nderungen im Fahrplan. Herr Gorbatschow ist Friedensnobelpreistr?ger, Perestroika ist sein Lebenszweck, und seine Gestalt in Europa ist allgemein gut. Deswegen wird hier selbst der Umbau positiv aufgenommen.“ (Stanislaw Osekin)


„Der ehemalige Pr?sident der Sowjetunion Michail Gorbatschow passt besonders gut in den Spot, weil er den Begriff „Perestroika“ gepr?gt hat. Dabei ist wichtig, dass es im Spot um Perestroika, also Umbau oder besser gesagt Reformen der ?BB Anfang des 21. Jh. geht. Der Mann, der ein ganzes Land „umgebaut“ hat, kennt sich mit den „Perestroikas“ auf allen Gebiete aus... ;) (Anastassija Martjanowa)


„Man bringt die Bezeichnungen seiner Politikrichtungen Glasnost und Perestroika (Umbau) in Verbindung mit dem Umbau ?sterreichischer Bahnh?fe. Gorbatschow genie?t im Westen einen guten Ruf, da er zur Beendung des Kalten Krieges beigetragen hat. Das Wort „Umbau“ assoziiert man seither mit Demokratisierung und radikalen positiven Wendungen. Metaphorisch ist auch, dass durch den Umbau die Br?cke in den Westen geschlagen wurde, so wie auch die ?sterreichische Bahn Br?cken schl?gt und L?nder verbindet.“ (Julija Malzewa)


„Man hat gerade ihn daf?r ausgew?hlt, weil dieser ehemalige sowjetische Leader im Westen sehr beliebt ist und bei den meisten Leuten in ?sterreich positive Assoziationen mit zukunftsweisenden Umw?lzungen weckt. ?brigens hat Gorbatschow etwas fr?her im westlichen Fernsehen f?r elit?re Reisetaschen geworben. Er ist also auch hier ganz konsequent in seinen Handlungen. Bravo, Herr Generalsekret?r! (Nikita Rajewskij)




Spot 5


Was denken Sie: Warum?




Denn Armut ist kein Laster
Das nur die S?nder bef?llt
Denn Alter kommt ohne Einladung
Obwohl uns das nicht gef?llt
Denn Gewalt kann nur Gewalt schaffen
Wer Toleranz zeigt
Der gewinnt
Denn einen Krieg entfesseln die Leute
Das geschieht auch heute
Und man kann nicht immer bestimmen
Wer die Opfer und wer die T?ter sind
Denn eine Mutter ist kein Kuckuck
Der eigene Kinder vergisst
Deshalb muss man das Leben so nehmen
Wie es in Wirklichkeit ist.
(Alla Scheronowa)




Man soll – nein: man muss immer etwas machen! Unsere Welt ist so unperfekt, es gibt so viel Ungerechtigkeit! Und wenn man einfach nur dasitzt und nichts dagegen macht, bleibt alles unver?ndert. Nur der Mensch kann die Welt ?ndern, und „der Mensch“ hei?t wir! Ich und du und Sie und alle, die diese Erde bewohnen. Man darf nicht gleichg?ltig sein. Jeder kann in eine Situation geraten, wo dringend Hilfe n?tig ist, und die meisten Menschen werden da nicht helfen wollen. Alte Menschen, Drogens?chtige, Kriegsopfer, Schwerkranke, Obdachlose – sie alle brauchen Hilfe und Mitleid. Und Mitleid haben heutzutage nur mehr die wenigsten. Wir – und nur wir! – m?ssen und k?nnen etwas ver?ndern und den Bed?rftigen Hilfe leisten. (Irina Filtschakowa)




Alles, was im Video aufgez?hlt wurde, scheint unpraktisch, alogisch, in gewisser Weise sinnlos. Aber wenn es keine Menschen g?be, die solche Bem?hungen anstellten, dann w?re die Welt sehr grausam und erbarmungslos. Man kann mit so einer Besch?ftigung kaum Geld verdienen, aber muss doch viel Herzblut investieren. Da es keinen materiellen Gewinn gibt, kann man sich damit nur aus Liebe zum Menschen besch?ftigen. Und der Begriff der Liebe ist zu kompliziert, als dass ich ihn mit hundert W?rtern beschreiben k?nnte. (Stanislaw Osekin)




Schon jeder f?nfte Europ?er zwischen 15 und 34 Jahren greift zu Cannabis, Ecstasy oder Kokain, immer mehr Obdachlose und Stra?enkinder werden registriert, es gibt zunehmende Familiengewalt, Alkoholabh?ngigkeit, entsetzliche Terroranschl?ge... Das sind nicht nur Ziffern, kalte Statistik, das sind Tausende von umgekrempelten Menschenleben. Und wenn ich daran denke, so schwirrt mir der Kopf vom Bewusstsein, dass wir dem so wenig entgegensetzen k?nnen. Alle wissenschaftlichen, medizinischen Leistungen bleiben nichtig, wenn es kein menschliches Mitleid mehr gibt. Einfach wegsehen, nichts tun? Aber das ist eben das Schlimmste. Wer vor der Wahrheit wegl?uft, kehrt immer wieder zu ihr zur?ck. Man muss wenigstens bereit sein Hilfe zu leisten, ohne Warum-Fragen zu stellen. (Anshela Losa)




Jeden Tag stellen sich die Menschen diese Frage: warum? Wir wissen nie, ob das K?mpfen sich lohnt oder nicht. Es passiert manchmal, dass wir oder unsere Freunde in Gefahr sind, und dann scheint es auf einmal, dass die Welt zusammenbricht und wir denken: weiterzuleben hat keinen Sinn. Doch man muss das Problem nur ?berschlafen und dann erscheint ein kleines bisschen Hoffnung. Und mit dieser Hoffnung muss man leben, auch wenn man auf den Boden der Tatsachen zur?ckgeholt wird! Und wenn Sie sich die Frage stellen „Warum Hoffnung haben, wo keine Hoffnung ist?“, so ist die Antwort ganz einfach: um weiterzuleben! Der Mensch muss immer Mensch bleiben, auch wenn die Welt unmenschlich ist! Dann wird man selbst gl?cklich und l?sst gute Spuren hinter sich zur?ck! (Tatjana Tschetschuschkowa)




Weil man Menschen in Not helfen soll, wenn sie sich selbst nicht versorgen k?nnen. Mitleid, Toleranz und Hilfsbereitschaft sind Gef?hle, die einen als wahren Menschen kennzeichnen. Wenn man bereit ist, anderen beizustehen und sie in schwierigen Situationen zu unterst?tzen, kann man sich sicher sein, dass man die Welt ein kleines St?ck besser macht. Besonders in unserer unruhigen Zeit, der Zeit unmenschlicher und grauenvoller Terroranschl?ge, Kriege, ethnischer Konflikte, muss man zusammenhalten und darf auf keinen Fall unbeteiligt bleiben. Gewalt bringt nur neue Gewalt ans Licht. Es ist Menschlichkeit, die die Welt zum Guten ver?ndert. (Denis Popow)




Man lebt, solange man liebt, solange es einfach nur Hoffnung gibt…Wenn wir uns immer die Frage „Warum?“ gestellt h?tten, w?re die Welt l?ngst untergegangen. Ein Gl?ck, dass es immer noch Menschen gibt, die Liebe und Hoffnung nicht aufgegeben haben, die von ganzem Herzen helfen, um uns diese Welt zu erhalten. Denn Leben ist ein ewiges Auf und Ab, und manchmal werden auch wir in solche Situation geraten, die wir uns wahrscheinlich nicht w?nschen. Denn wer den anderen das Gef?hl des Gl?cks gibt, wird auch selber gl?cklich. Und alles Gute, das wir geschaffen haben, nimmt uns keiner mehr weg. (Darja Maneraki)




F?r jeden von uns bedeutet dies etwas anderes. Warum redet ein Mensch mit einem anderen, obwohl er immer das Gleiche sagt und fragt? Darauf gibt es nur eine Antwort: weil wir es gern machen. Es gibt kein „Warum?“, nur ein „Freiwillig“. Es geschieht wirklich „aus N?chstenliebe“. Wir sollen nie vergessen: auch ich bin nur ein Mensch, wie mein Gegen?ber. „Liebe deinen N?chsten wie dich selbst.“ Dieser Spot bedeutet f?r mich, mehr Geduld zu haben, immer Mitgef?hl zu zeigen, zuerst zuzuh?ren und erst dann etwas zu sagen. Wenn man bereit ist, Verst?ndnis aufzubringen, bekommt man es tausendfach zur?ck. Wie reich beschenkt kann man werden – von einem L?cheln aus einem zahnlosen Mund oder von einem schlichten DANKE. Das ist einfach unbezahlbar. Wo kein Licht, da kein Schatten! (Irina Sopnewa)




Das Leben und die Gesundheit eines Menschen sind die wichtigsten Werte der modernen Gesellschaft. Das ist in den internationalen Dokumenten ?ber die Grundrechte der Menschen festgelegt. Egal, ob Obdachloser, Drogens?chtiger, Nationalsozialist oder Attent?ter – jeder hat ein Recht auf Leben und auf die n?tige Hilfe. Verweigert man diese, ist man selbst nicht besser. Im Spot wird gesagt, dass es keine Hoffnung mehr gibt. Meiner Meinung nach ist Hoffnung immer vorhanden. Auch wenn die Chance auf ein gl?ckliches Ende sehr gering ist, darf man die H?nde nicht in den Scho? legen und nicht aufgeben. Es ist die Pflicht eines jeden, alles zu geben, um das Ziel zu erreichen. Das ist eine Frage der Moral, der Religion und der Hoffnung. (Jekaterina Basina)




Hinsehen, weil niemand davor sicher ist.
Nicht aufh?ren zu reden, auch wenn du keine Antwort bekommst, denn wenn du redest, l?sst der Schmerz nach.
Zuh?ren, weil „st?ndig dasselbe“ doch f?r jemanden wichtig ist.
Mitleid haben, weil irren menschlich ist.
Nicht aufgeben um jemanden zu k?mpfen, denn wenn alle aufgeben, hat die Welt keinen Sinn mehr.
Opfern helfen, die auch T?ter sind, weil Ignorieren uns selbst zu T?tern macht.
Unbedingt suchen, weil jede Wahrheit doch besser ist als Ungewissheit.
Weiter machen, weil die Hoffnung zuletzt stirbt…
(Jekaterina Kosygina)




Bonusfrage: Wer in ?sterreich setzt sich mit diesen Problemen auseinander, ohne die Frage nach dem Warum zu stellen?




„Die Organisation, die sich mit diesen Problemen besch?ftigt und jedem die helfende Hand reicht, der sie braucht, ist das „Rote Kreuz ?sterreich“ – die f?hrende Wohlt?tigkeitsorganisation in ?sterreich.“ (Denis Popow)




„Das ?sterreichische Rote Kreuz setzt sich mit diesen Problemen auseinander. Diese Organisation ist weltweit bekannt und ist aus unserem Leben schon nicht mehr wegzudenken. Die Hauptfunktion des Vereins ist es, anderen Menschen auf verschiedenste Weise zu helfen, sei es die Hilfe bei Katastrophen oder die Suche nach vermissten Soldaten. Selbstverst?ndlich ist die Rotkreuzbewegung international und existiert nicht nur in ?sterreich, sondern auch in anderen L?ndern, wobei die Grunds?tze und Hauptprinzipien ?berall gleich sind: Menschlichkeit, Neutralit?t und Freiwilligkeit. Es gibt auch andere Grundideen – die drei scheinen aber diese humanit?re Organisation am besten zu charakterisieren.“ (Alexej Iwanow)




„Die Aufgabe dieser Organisation ist niemanden im Stich zu lassen. Die Mitarbeiter des RK helfen allen Landstreichern, Fl?chtlingen, armen Menschen. Barmherzigkeit und Liebe bilden die Grundlage ihrer T?tigkeit. Und jeder Mensch, der Probleme im Leben hat, kann sich auf das Rote Kreuz verlassen.“ (Natalja Koljadina)




Neben dem Roten Kreuz k?nnen freilich auch noch andere Non-Profit-Organisationen (gemeinn?tzige Organisationen oder Vereine ohne Gewinnabsicht) genannt werden, wie Caritas ?sterreich, Aids Hilfe, Kinderhilfe Direkt, Kindernothilfe ?sterreich, SOS-Kinderdorf, Verein Autonome ?sterreichische Frauenh?user (A?F). Hilfe f?r die Entwicklungsl?nder leisten in ?sterreich zudem: Horizont3000, Licht f?r die Welt, Hilfswerk Austria, Jugend eine Welt, ?rzte ohne Grenzen, CARE International, Christian Blind Mission (CBM), Claim for Dignity, Terre des hommes, World Vision und Save The Children.




Das Schlusswort aber sollen wieder unsere TeilnehmerInnen haben:
„Eigentlich tut das jeder – jeder intelligente Mensch setzt sich mit diesen Problemen auseinander. Nat?rlich gibt es auch zahlreiche Organisationen in der ganzen Welt, die sich damit besch?ftigen. Es kommt nur darauf an, wie sehr sie Geh?r finden oder wie sehr ihnen die Medien helfen.“ (Darja Maneraki)
„Jeder kann sich mit diesen Problemen auseinandersetzen. Das h?ngt auch nicht davon ab, wie viel Geld oder welchen Posten man hat. Das k?nnen arme Leute oder Million?re sein. Meiner Meinung nach ist das oft eine Frage des Schicksals.“ (Nadeshda Tenkowa)