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Alles gleich anders – warum ?sterreich nicht Deutschland ist


Im S?den der Bundesrepublik ist dem Urlaubsparadies Italien ein kleines Alpenland vorgelagert – ?sterreich. Die Hauptstadt dieser niedlichen Alpenrepublik gibt offen zu, was jeder ?ber ?sterreich wei?: die ?sis sind anders. Deutschland und ?sterreich werden durch vieles getrennt, zum Beispiel durch die gemeinsame Sprache. T?ten hei?en Sackerl, der Eimer K?bel, der Stuhl hei?t Sessel, der Sessel Fauteuil und die Tasse ist ein H?ferl. Selbst Markenartikel werden hier umbenannt. Apropos Iglo: sagen Sie niemals „lecker“ in ?sterreich. „Iglo – lecker iss mir lieber.“ „Iglo – iss was Gscheit’s.“ „K?pt’n Iglo...“

Deutschsprachiges Gem?se h?tte auch beinahe den EU-Beitritt ?sterreichs zu Fall gebracht. Denn nichts w?re f?r den ?sterreicher schlimmer, als wenn die Paradeiser zu Tomaten, die Erd?pfel zu Kartoffeln, der Karfiol zu Blumenkohl oder die Karotten zu M?hren mutieren w?rden. Das Wort „Quark“ h?lt der ?sterreicher ?brigens f?r v?lligen Topfen. So konservativ der Alpenl?nder an sich wirkt, so sehr ?berrascht er doch mit Weltgewandtheit, wenn es um Fremdsprachen geht: Colgate [engl. ausgesprochen], Michelin [franz. ausgesprochen], McDonald’s wird sogar auf Englisch geliebt: „McDonald’s – I’m lovin’ it.“ Nicht genug, dass die Br?tchen in ?sterreich Semmeln hei?en, werden sie auch noch mit Wurst gef?llt und in der Mittagspause als Hauptmahlzeit verzehrt. Anstelle der Wurstsemmel dienen auch W?rstel als vollwertiges Mahl. Folgendes Men? [Bild] bezeichnet der Wiener als „a Eitrige mit an Buckel und an Blech“. Warum ?brigens die Wiener in Wien Frankfurter und in Frankfurt Wiener hei?en, wei? niemand. Was der ?sterreicher als gro?es Bier bezeichnet, ringt einem Bayern gerade mal ein m?des L?cheln ab. Hingegen verbirgt sich in der Weinkultur eine Seligkeit, die den Deutschen vor Neid erblassen oder vor Wohlgefallen mitschunkeln l?sst. Die Abstammung von der Reblaus gesteht der ?sterreicher sogar ?ffentlich ein. [„Die Reblaus“ - bekanntes Wiener Lied von Hans Moser:] „Jo i muss im fr?h’ren Leben a Reblaus g’wesen sein, sonst w?r’ die Sehnsucht nicht so gro? nach einem Wein.“ In Wien wird im ?brigen das Herbeisehnen des Todes in traurigen Liedern bereits als Unterhaltung angesehen. [Altwiener Fiakerlied:] „Wenn i amoi stirb, stirb, stirb, miass’n mi d’ Fiaker trog’n, und dabei d’ Zithern schlog’n, weil i dos liab liab liab...“

Beim Spa? unterscheidet sich der ?sterreicher ja schon in der Schreibweise vom Deutschen. Karneval gibt es auch nicht, h?chstens Fasching, und der beginnt erst am Samstag vorm Rosenmontag und ist am Dienstag schon wieder vorbei. Der Deutsche an sich gilt in ?sterreich als v?llig humorlos. Erst Bully Herbig konnte vereinen, was deutsche Komiker einst getrennt hatten. [Filmausschnitt:] „Au, spinnst du!? Indianer!! Servus.“ Der Alemanne dient dem ?sterreicher ja grunds?tzlich als Feindbild. Das liegt am deutschen Dialekt, am invasionsartigen Auftauchen in der Urlaubszeit und an der Angewohnheit, Bier kofferraumweise nach ?sterreich einzuf?hren. Mehr noch als deutsche Urlauber werden in ?sterreich nur noch ?sterreichische K?nstler gehasst – eine Hassliebe, die von den K?nstlern mit dem Publikum geteilt wird. Der ?sterreicher bewegt sich gern im Freien, weshalb es hier einerseits die gr??te Plakatdichte der Welt gibt und andererseits ?sterreich als Sportnation gilt – zumindest in ?sterreich. Als sportliche Gro?macht f?hlt sich der Alpenl?nder vor allem dann, wenn er zwei Bretter an den Beinen hat. Deshalb kr?nten die ?sterreicher ihren Kaiser Franz aus den Reihen der Alpinen, im Gegensatz zum deutschen Kaiser. [Kaiser Franz (?) = Franz Klammer, Kaiser Franz (D) = Franz Beckenbauer] Aber ?ber Fu?ball spricht der ?sterreicher nicht so gerne. Das letzte Tor erzielte ?sterreich angeblich 1978, weshalb man sich immer noch „narrisch“ dr?ber freut: „... Tor, Tor, Tor, Tor, Tor, i werd’ narrisch!!!“ Gereizt reagiert der ?sterreicher auch auf: „Oh Austria! Kangoroos, kangaroos!“ Diese internationale Bedeutungslosigkeit kompensiert der ?sterreicher gern durch nostalgische Erinnerungen an bessere Zeiten. Viele ?sterreicher wissen gar nicht, dass Sissi NICHT mehr Kaiserin ist. Fassen wir die L?nder kurz zusammen, so hei?t es „Maier gegen Schumacher, Mozart gegen Bach, Moik gegen Gottschalk, Schnitzel gegen Bockwurst, und Richard Strau? gegen Andr? Rieu. Stop, wart’ mal. Der ist doch Holl?nder! Na egal. Gemeinsam haben die ?sterreicher und die Deutschen jedenfalls die Begeisterung beim Apr?s-Ski. Deutsche Urlaubsmentalit?t und ?sterreichisches Sportverst?ndnis finden einen gemeinsamen Nenner in schlechter Musik und viel Alkohol. Bemerkenswert ist, dass trotz dieser Einigkeit jede Nation von der Niveaulosigkeit der anderen ?berzeugt ist. Vielleicht sind wir einander doch ?hnlicher als es scheint...?