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horizontal

2.
Sie erhielt die höchste literarische Auszeichnung, die zuvor noch nie an eine/n Österreicher/in verliehen worden war. Trotzdem war und ist sie in Österreich nicht unumstritten, wurde oftmals diffamiert und denunziert. Von wem ist die Rede? (8+7)


Antwort: Elfriede Jelinek


2004 erhielt Elfriede Jelinek den Literaturnobelpreis f?r „den musikalischen Fluss von Stimmen und Gegenstimmen in Romanen und Dramen, die mit einzigartiger sprachlicher Leidenschaft die Absurdit?t und zwingende Macht der sozialen Klischees enth?llen“. Jelinek gilt als exponierte Vertreterin der Frauenliteratur. Besondere Bedeutung kommt in ihren Werken den Themen weibliche Sexualit?t und Geschlechterkampf zu. Sie schreibt gegen Missst?nde im ?ffentlichen, politischen wie auch privaten Leben. Dabei setzt sie die klischeehafte Sprache von Comics, Medien und Werbung ein und benutzt einen sarkastischen, provokanten Stil, der von ihren Gegnern und z.T. auch von ihr selbst als obsz?n, blasphemisch, vulg?r oder h?hnisch beschrieben wird. Seit Jahren tobt eine Kontroverse zwischen jenen, die durch ihre Texte und auch ihre ?ffentlich kundgetane politische Meinung bis hin zur Schm?hung und Aggressivit?t provoziert werden, und jenen, die sie als Sprachk?nstlerin feiern.
[Vgl. www.elfriedejelinek.com, de.wikipedia.org/wiki/Elfriede_Jelinek]



9.
Von diesem Adverb – gleichbedeutend mit „in diesem Jahr“ – leitet sich ein Substantiv ab, das für jungen Wein, für ein Lokal, in dem dieser junge Wein ausgeschenkt wird, oder für Frühkartoffeln stehen kann. (5)


Antwort: heuer


In ?sterreich wird auch in der Hochsprache das Wort „heuer“ anstelle von „in diesem Jahr“ gebraucht. Das dazugeh?rige Adjektiv ist „heurig“ (= diesj?hrig). Die ersten Erd?pfel (= Kartoffeln) der Saison hei?en „Heurige“. Als „Heurigen“ bezeichnet man auch den Wein der letzten Lese sowie das Lokal, in dem dieser Wein ausgeschenkt und in der Regel mit selbst gemachten Speisen angeboten wird. Dem Heurigen in Wien, Nieder?sterreich und dem Burgenland entspricht der/die „Buschenschank“ in der Steiermark und die „Strau?wirtschaft“ im S?den Deutschlands.
[Vgl. Sedlaczek R. (2004): Das ?sterreichische Deutsch. Wien: Ueberreuter, S. 170f.]



10.

Wie wird diese Alpenpflanze in Österreich genannt? (9)


Antwort: Almrausch


Die rostrote Alpenrose, Almrausch genannt, bevorzugt steinige H?nge, Kalkschutt und Ger?ll. Sie gedeiht zwischen einer H?he von 1400 und 2500 m, w?chst also im Bereich der Waldgrenze und auch dar?ber. Die Pflanze steht unter Naturschutz.
[Vgl. de.wikipedia.org/wiki/Almrausch ]



12.

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Welches kulturelle Großereignis wird hier beworben? (10+10)


Antwort: Salzburger Festspiele


Die Salzburger Festspiele, bei denen seit der Premiere im Jahr 1920 jedes Jahr Hugo von Hofmannsthals „Jedermann“ aufgef?hrt wird, z?hlen zu den hochkar?tigsten Musikfestivals der Welt. Sie haben erheblich zum Ruhm Salzburgs beigetragen und zeichnen sich durch h?chste musikalische Qualit?t, das Engagement internationaler K?nstler und eine gegl?ckte Kombination aus Tradition und Moderne aus.
[Vgl. www.salzburg.info/de/kunst_kultur/salzburger_festspiele/, www.salzburgerfestspiele.at/, www.austria-lexikon.at/af/AEIOU/Salzburger_Festspiele]



14.
Johann Strauß (Sohn) ist berühmt für einen bestimmten Tanz im Dreivierteltakt, der nicht nur von vielen Brautpaaren als Hochzeitstanz gewählt wird, sondern traditionsgemäß auch das Neue Jahr eröffnet und beim Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker ebenso wenig fehlen darf wie beim Wiener Opernball. Wie heißt er? (11)

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Antwort: Donauwalzer


Der Donauwalzer, eigentlich „An der sch?nen blauen Donau“, wurde von Johann Strau? (Sohn) im Jahre 1867 komponiert und avancierte schon bald zur heimlichen Hymne ?sterreichs. Der Walzer erklingt zu jedem Jahreswechsel kurz nach Mitternacht im ?sterreichischen Rundfunk und Fernsehen (nach dem Gel?ute der Pummerin) und ist auch fixer Bestandteil der Neujahrskonzerte der Wiener Philharmoniker, obwohl er nie im offiziellen Programm, sondern immer als Zugabe gespielt wird.
[Vgl. de.wikipedia.org/wiki/An_der_sch?nen_blauen_Donau]



16.
International gesehen bekennt sich Österreich seit 1955 zu diesem politischen Prinzip, das faktisch jedoch nur mehr auf dem Papier besteht. (12)


Antwort: Neutralit?t


?sterreichs „immerw?hrende Neutralit?t“ steht in engem Zusammenhang mit dem Staatsvertrag, dessen Abschluss am 15. Mai 1955 letztlich durch einen Vorvertrag, das Moskauer Memorandum, erm?glicht wurde. Dieses verpflichtet ?sterreich „immerw?hrend eine Neutralit?t der Art zu ?ben, wie sie von der Schweiz gehandhabt wird“. Am 26. Oktober 1955 wurde das Bundesverfassungsgesetz ?ber die Neutralit?t ?sterreichs vom Nationalrat beschlossen. Seit 1965 ist der 26. Oktober in Erinnerung daran der Nationalfeiertag ?sterreichs. Heute ist der Begriff Neutralit?t l?ngst auf eine Formalit?t zusammengeschrumpft: Seit dem Beitritt zur Europ?ischen Union ist ?sterreich nicht mehr im klassischen Sinne neutral. Meinungsumfragen belegen aber, dass die Neutralit?t von der Mehrheit der Bev?lkerung voll akzeptiert und als Teil der ?sterreichischen Identit?t empfunden wird.
[Vgl. de.wikipedia.org/wiki/?sterreichische_Neutralit?t]



19.

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Dieses Einzelhandelsunternehmen mit seinen mehreren Hundert Filialen ist in Österreich sehr beliebt. Sein Name dient jedem Kunden als Hinweis dafür, was er hier „nebenbei“ machen kann. (4)


Antwort: Spar


Die „Spar ?sterreichische Warenhandels-AG“, kurz SPAR AG, ist mit einem Gesamtumsatz von etwa 11 Milliarden Euro nach „REWE ?sterreich“ das zweitgr??te ?sterreichische Handelsunternehmen. Der Konzern ist der gr??te private Arbeitgeber in ?sterreich, gr??ter Lehrlingsausbilder sowie die gr??te eigenst?ndige SPAR-Gruppe weltweit. Allein in ?sterreich hat SPAR ?ber 35 000 Mitarbeiter. Z?hlt man die Mitarbeiter in Norditalien, Slowenien, Ungarn, Tschechien und Kroatien dazu, sind insgesamt knapp 70 000 Menschen bei SPAR ?sterreich besch?ftigt.
[Vgl. de.wikipedia.org/wiki/Spar_?sterreichische_Warenhandels-AG]



20.
Seit dem Zerfall der österreichisch-ungarischen Monarchie eine geografische Charakterisierung Österreichs, die auch auf andere 14 Länder im Inneren Europas zutrifft, in Nordamerika hingegen auf keins. (11)


Antwort: Binnenstaat


Als Binnenstaat wird jedes Land bezeichnet, das keine direkte Verbindung zu einem Meer hat. Einschlie?lich des von nicht allen Staaten anerkannten Kosovo gibt es in Europa 15 Binnenstaaten: Andorra, Kosovo, Liechtenstein, Luxemburg, Mazedonien, Moldawien, ?sterreich, San Marino, Schweiz, Serbien, Slowakei, Tschechien, Ungarn, Vatikanstadt, Wei?russland.
[Vgl. de.wikipedia.org/wiki/Binnenstaat]



21.
Im Gegensatz zum restlichen Österreich spricht man in Vorarlberg keinen bairischen, sondern einen alemannischen Dialekt. Darauf weist auch die Bezeichnung Vorarlbergs als „Ländle“ hin. Viele Sätze enden mit einem bestimmten, hierzulande verkürzten Wort. Mit welchem? (3)


Antwort: odr


Die meisten VorarlbergerInnen h?ngen „odr“ (= oder) gern als bekr?ftigendes Schlusswort an fast jeden Satz an, ohne damit das Gesagte tats?chlich in Frage stellen zu wollen, sondern vielmehr um sich der Aufmerksamkeit der H?rerInnen zu vergewissern.
[Vgl. de.wikipedia.org/wiki/Vorarlbergerisch, www.fair-hotels.de/Reisef%FChrer/Bundesland_in_%D6sterreich/Vorarlberg/Sprachbeispiele_(Vorarlbergisch).html, othes.univie.ac.at/1870/1/2008-10-07_0303923.pdf]



22.

Obwohl man sie essen kann, sind sie eher zum Umhängen und als Wandschmuck gedacht. Zu kaufen gibt es sie insbesondere auf Jahrmärkten und _____________. (8)


Antwort: Kirtagen


Mit „Kirtag“, auch „Kirchtag“ oder „Kirchweih“, wurde urspr?nglich das „Fest der Kirchenweihe“, dann das „Erinnerungsfest an die Einweihung der Kirche“ und schlie?lich „Fest, Jahrmarkt“ ganz allgemein bezeichnet. Bis heute ist der „Standlmarkt“, auf dem Gegenst?nde des t?glichen Bedarfs und S??igkeiten, wie gro?e, verzierte Lebkuchenherzen, Schaumrollen oder Zuckerwatte feilgeboten werden, Teil des traditionellen Kirtags. Die Redensart „auf zwei/vielen Kirtagen tanzen“ bedeutet „?berall dabei sein wollen“.
[Vgl. www.austria-lexikon.at/af/Wissenssammlungen/ABC_zur_Volkskunde_?sterreichs/Kirtag, Sedlaczek R. (2004): Das ?sterreichische Deutsch. Wien: Ueberreuter, S. 197f.]



23.
Wien ist besonders für seine Kaffeehauskultur und seine „Mehlspeisen“ bekannt. Wie heißt die köstliche Schokoladentorte, die den Namen eines Hotels dieser Stadt trägt? (11)


Antwort: Sachertorte


Die Sachertorte soll der 16-j?hrige Kochlehrling Franz Sacher 1832 f?r Staatskanzler F?rst Clemens Metternich erfunden haben. Sein Sohn Eduard, der beim Hofzuckerb?cker Demel in die Lehre ging, perfektionierte dort schlie?lich die noch heute verwendete Rezeptur. Sp?ter er?ffnete Eduard das Hotel Sacher. 1894, als bereits 20 000 St?ck dieser Wiener Spezialit?t verkauft wurden, lobte man sie als „Chocoladentorte h?herer Art, (die) unter der gl?nzenden Chocoladen-Robe noch ein Hemd von Aprikosen-Marmelade tr?gt“. 1954 entbrannte ein Rechtsstreit zwischen den H?usern Sacher und Demel, wer denn nun die Markennamen „Original Sacher-Torte“ f?hren d?rfe. Zur au?ergerichtlichen Einigung kam es 1963. Seither offeriert das Hotel Sacher die „Original Sacher-Torte“ (zwei Marmeladeschichten); Demel bot die S??speise zun?chst mit einem dreieckigen Siegel als „Eduard Sacher-Torte“ (eine Marmeladeschicht) an, heute hei?t sie „Demel’s Sachertorte“. Das „Originalrezept“ f?r die Sachertorte wird im Hotel Sacher in einem Safe unter Verschluss gehalten.
[Vgl. www.sacher.com/de-original-sacher-torte.htm, G?rtler A./Wagner Ch. (2005): Das neue Sacher Kochbuch. Die zeitgem??e ?sterreichische K?che. Wien: Pichler, S. 284ff.]



26.
Österreich gehört zu den Ländern, wo seit Jahrzehnten relativ selten gestreikt wird. Dies lässt sich auf einen politischen Stil zurückführen, der nach 1945 proklamiert wurde: Vertreter der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer entschlossen sich zu einer in Europa einzigartigen Zusammenarbeit. Von welchem Modell ist die Rede? (19)


Antwort: Sozialpartnerschaft


Die Sozialpartnerschaft ist die Zusammenarbeit der Interessenverb?nde von Arbeitgebern (Wirtschaftskammer, Landwirtschaftskammer), Arbeitnehmern (Arbeiterkammer, ?sterreichischer Gewerkschaftsbund) und Vertretern der Bundesregierung. Diese Zusammenarbeit diente vor allem in den sechziger und siebziger Jahren der politischen Entscheidungsfindung und au?erparlamentarischen Konsensbildung in Bezug auf Wirtschafts- und Sozialthemen. Sie bewirkte eine niedrige Streikrate, sozialen Frieden und politische Stabilit?t und leistete damit einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen und politischen Entwicklung ?sterreichs nach dem Zweiten Weltkrieg. In den letzten Jahren ist ihr Einfluss zwar gesunken, innerhalb der ?sterreichischen Bev?lkerung findet sie aber nach wie vor breite Zustimmung.
[Vgl. www.austria-lexikon.at/af/AEIOU/Sozialpartnerschaft]



32.
Beiname eines Herrschers, dessen sagenumwobene Teilnahme an einem Kreuzzug in eine neue Symbolik Österreichs mündete, die den Dichter Ernst Jandl etwa acht Jahrhunderte später zum Gedicht
rot
ich weiß
rot
inspirierte. (3+11)


Antwort: Der Tugendhafte


Leopold V., der Tugendhafte, stand zweimal im Mittelpunkt von historischen Ereignissen, die sich sp?ter z.T. als unwahr entpuppten. Eine legendenumrankte Episode war die Inhaftierung des englischen K?nigs Richard L?wenherz auf der Burg D?rnstein, eine andere die Entstehungsgeschichte der ?sterreichischen Nationalfarben: Nach der siegreichen Schlacht um die f?r die Kreuzfahrer strategisch wichtige Hafenfestung Akkon am 12. Juli 1191 soll Leopolds Waffenrock ?ber und ?ber mit Blut bespritzt gewesen sein. Nur dort, wo der Leibriemen das Gewand zusammenhielt, zeigte sich nachher ein wei?er Streifen („Binde“) – Grund genug, um ?sterreichs Nationalfarben Rot-Wei?-Rot f?r alle Zeiten festzuhalten.
[Vgl. austria-lexikon.at/af/Wissenssammlungen/Symbole/Rot_Wei?_Rot]



36.
Dank dieses Programms bekam Österreich Güter als Geschenk von einem Land, in dem später einer seiner (Österreichs) Söhne eine mächtige politische Figur werden sollte. (12)


Antwort: Marshallplan


Der Marshallplan, benannt nach dem US-Au?enminister und sp?teren Nobelpreistr?ger George C. Marshall, war ein amerikanisches Hilfsprogramm f?r den Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg. ?sterreich gelang es als einzigem Land, das nicht nur von westlichen, sondern auch von sowjetischen Truppen besetzt war, am Programm teilzunehmen und bekam die Mittel als „Grants“ (Geschenke) in Form von Sachg?tern. Im Gegenzug musste ?sterreich den Schilling stabilisieren und den Staatshaushalt m?glichst ausgeglichen gestalten.
[Vgl. de.wikipedia.org/wiki/Marshallplan]



38.

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Nur wenige Tage nach diesem spektakulären Sturz war er am Gipfel seiner Skikarriere angelangt und bekam einen Spitznamen, der ihn mit dem schier unverwundbaren, von Arnold Schwarzenegger verkörperten „Terminator“ gleichsetzte. (7+5)


Antwort: Hermann Maier


Die Bilder von Hermann Maiers Sturz bei den Olympischen Spielen in Nagano (Japan) 1998 gingen um die Welt und machten ihn – in Anspielung auf den „Terminator“ – zum „Herminator“. Maier erlitt beim Sturz nur leichte Verletzungen an Knie und Schulter, nahm drei Tage sp?ter am Super-G und dann am Riesentorlauf teil und gewann in beiden Disziplinen sensationell die Goldmedaille. Neben diesen zwei Olympia-Siegen konnte Hermann Maier drei Weltmeistertitel f?r sich verbuchen und gewann viermal den Gesamtweltcup, f?nfmal den Disziplinenweltcup im Super-G, dreimal im Riesenslalom und zweimal in der Abfahrt.
[Vgl. de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Maier]



39.
Titel jener polemischen österreichischen Zeitschrift der Jahrhundertwende (19.-20. Jh.), deren Gründer, ein Journalist und Denker jener Zeit, den gleichen Vornamen trug wie der letzte Habsburger Kaiser. (3+6)


Antwort: Die Fackel


1899 gr?ndete Karl Kraus die Zeitschrift „Die Fackel“, die bis 1936 in 415 Heften mit einem Gesamtumfang von ca. 30 000 Seiten erschien. Kraus schrieb die meisten Artikel selbst, fast alle seine Werke sind in der Zeitschrift zu finden. „Die Fackel“ wurde zu einem bedeutenden Forum f?r Kultur-, Ideologie- und Sprachkritik: Sie bek?mpfte die Verwilderung der Sprache durch den Journalismus und setzte sich f?r das Echte und Klare in allen Kunstrichtungen ein. Ber?hmt wurde Kraus durch seine Kunst des „entlarvenden Zitierens“: So ?bernahm er zum Beispiel Phrasen aus Zeitungen und kommentierte sie nur durch eine ?berschrift, ein Ausrufe- oder Fragezeichen, hob Einzelnes heraus. Die Phrasen entlarvten sich dadurch selbst.
[Vgl. de.wikipedia.org/wiki/Die_Fackel, austria-lexikon.at/af/Wissenssammlungen/Biographien/Kraus,_Karl]



40.
Firma mit einem Akronym aus vier Buchstaben, die Linienboote betreibt und deren vollständiger Name oft als Paradebeispiel für ein (sogar noch erweiterbares!) Mehrfachkompositum zitiert wird. (34)


Antwort: Donaudampfschifffahrtsgesellschaft


Die Donaudampfschifffahrtsgesellschaft bzw. Erste Donau-Dampfschifffahrts-Gesellschaft (kurz DDSG) ist eine ?sterreichische Gesellschaft zur Beschiffung der Donau und ihrer Nebenfl?sse.
[Vgl. www.ddsg-blue-danube.at]



41.
Diese alte Einheit, die in Österreich nach einer mehrjährigen Unterbrechung wieder seit Mitte der vierziger Jahre des letzten Jahrhunderts gebräuchlich war, steht zur neuen im Verhältnis 13,76 zu 1. (9)


Antwort: Schilling


Der ?sterreichische Schilling war von 1924 bis 1999 (unterbrochen durch die Jahre des Nationalsozialismus 1938-45 mit der Reichsmark) die W?hrung und anschlie?end noch bis Ende Februar 2002 gesetzliches Zahlungsmittel in ?sterreich. Wechselkurs: 1 EUR = 13,7603 ATS
[Vgl. de.wikipedia.org/wiki/?sterreichischer_Schilling]



43.
Ein patriotisches Trauerspiel, das den Beginn der Habsburgerherrschaft in Österreich zum Thema hat und in Wien uraufgeführt wurde, enthält einen Monolog, den Schüler in Österreich lange Zeit auswendig lernen mussten. Wer ist der Verfasser des Stücks? (5+11)


Antwort: Franz Grillparzer


Eine sehr bekannte und oft zitierte Stelle aus dem Drama „K?nig Ottokars Gl?ck und Ende“ von Franz Grillparzer ist ein Monolog im dritten Akt – oft Lobgedicht oder „Lob auf ?sterreich“ genannt:


„Er ist ein guter Herr, es ist ein gutes Land,
wohl wert, dass sich ein F?rst sein unterwinde!
Schaut rings umher, wohin der Blick sich wendet,
Wo habt ihr dessengleichen schon gesehen?
Lacht’s wie dem Br?utigam die Braut entgegen!
Mit hellem Wiesengr?n und Saatengold
Von Lein und Safran gelb und blau gestickt,
von Blumen s?? durchw?rzt und edlem Kraut,
schweift es in breitgestreckten T?lern hin -
ein voller Blumenstrau? so weit es reicht,
vom Silberband der Donau rings umwunden!
Hebt sich’s empor zu H?geln voller Wein,
wo auf und auf die goldne Traube h?ngt
und schwellend reift in Gottes Sonnenglanze.
Der dunkle Wald voll Jagdlust kr?nt das Ganze.
Und Gottes lauer Hauch schwebt dr?ber hin
Und w?rmt und reift und macht die Pulse schlagen,
wie nie ein Puls auf kalten Steppen schl?gt.
Drum ist der ?sterreicher froh und frank,
tr?gt seinen Fehl, tr?gt offen seine Freuden,
beneidet nicht, l?sst lieber sich beneiden!
Und was er tut, ist frohen Muts getan.
's ist m?glich, dass in Sachsen und beim Rhein
es Leute gibt, die mehr in B?chern lasen;
Allein, was not tut und was Gott gef?llt,
der klare Blick, der offne, richt’ge Sinn,
da tritt der ?sterreicher hin vor jeden,
denkt sich sein Teil und l?sst die anderen reden!
O gutes Land! O Vaterland! Inmitten
Dem Kind Italien und dem Manne Deutschland,
liegst du, der wangenrote J?ngling, da:
Erhalte Gott dir deinen Jugendsinn
Und mache gut, was andere verdarben.“


[Vgl. de.wikipedia.org/wiki/K?nig_Ottokars_Gl?ck_und_Ende]



44.
Wörter wie Matura, Jänner oder Marille sind Beispiele für typisch österreichische Spracheigenheiten auf dem Gebiet des Wortschatzes, sind also _______________. (13)


Antwort: Austriazismen


Als Austriazismus bezeichnet man einen Ausdruck, der in ?sterreich Verwendung findet und im ?brigen deutschen Sprachgebiet entweder als typisch ?sterreichisch wahrgenommen wird oder nicht ?blich oder verst?ndlich ist. Austriazismen sind ein konstituierendes Element des ?sterreichischen Deutsch.
[Vgl. www.das-oesterreichische-deutsch.at/das_oesterreichische_deutsch_02.pdf, www.studentenpilot.de/studieninhalte/onlinelexikon/au/Austriazismus]



45.
Verschiedenste Firmen bieten dieses berühmte Mitbringsel aus Österreich an; das kugelrunde Original wird jedoch nur von einem Salzburger Betrieb nach demselben Rezept wie vor 100 Jahren manuell hergestellt. (11)


Antwort: Mozartkugel



Die Mozartkugel wurde 1890 vom Salzburger Konditor Paul F?rst kreiert und W.A. Mozart zu Ehren zun?chst als „Mozart-Bonbon“ zum Verkauf angeboten. Schon bald kopierten andere Konditoren die beliebt gewordene S??igkeit und begannen, sie auch industriell zu produzieren. Gr??ter ?sterreichischer Hersteller von Mozartkugeln ist die Firma Mirabell, andere Gro?hersteller sind Manner, Hofbauer oder die deutsche Firma Reber. Die „Original Salzburger Mozartkugeln“ aber werden bis heute von der Konditorei F?rst manuell hergestellt (gr?nes Pistazien-Marzipan als Kern, umgeben von Nougat und dunkler Kuvert?re) und nur in deren Gesch?ften verkauft sowie im Internet zum Versand angeboten.
[Vgl. www.original-mozartkugel.com, www.mozartkugel.at]



46.
Wie nennt man diese Art des Singens? (6)

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Antwort: jodeln


Jodeln, also Singen auf Silben ohne Wortbedeutung mit h?rbarem schnellen Wechsel zwischen Kopf- und Bruststimme, geh?rt zu den kunstvollen Gattungen alpenl?ndischer Volksmusik.
[Vgl. www.dw-world.de/dw/article/0,,2831245,00.html]



47.
Mittelalterliches Wahrzeichen einer Landeshauptstadt, dessen Name den Namen der Stadt in sich trägt. (13)


Antwort: Hohensalzburg


Die 900 Jahre alte Festung Hohensalzburg, das Wahrzeichen der Stadt Salzburg, ist Europas gr??te und noch am besten erhaltene Burganlage aus dem 11. Jahrhundert. Mit j?hrlich fast 1 Million Besuchern ist sie die am h?ufigsten besuchte Sehensw?rdigkeit ?sterreichs au?erhalb von Wien.
[Vgl. www.hohensalzburg.com, de.wikipedia.org/wiki/Festung_Hohensalzburg]





vertikal

1.
Österreich ist ein Tourismusland mit rund 125 Millionen Nächtigungen (2009) im Jahr. Aus welchem Land kommen die meisten Touristen? (11)


Antwort: Deutschland


2009 konnten insgesamt 89 864 164 N?chtigungen von G?sten aus dem Ausland verbucht werden, 48 856 862 N?chtigungen davon entfallen auf Deutsche.
[Vgl. www.ifarm.at/web_de/statistiken/tourismus/beherbergung/ankuenfte_naechtigungen/index.html]



3.
Die österreichische „Zeit der Wirren“, in der viele mächtige Politiker das gleiche Ziel hatten, doch Konkurrenten füreinander waren. (11)


Antwort: Interregnum


In Russland wird die Zeit zwischen dem Ende der Rurikiden-Dynastie und dem Beginn der Romanow-Dynastie (1598-1613) als „Zeit der Wirren“ bezeichnet. Das ?sterreichische Pendant dazu ist das „Interregnum“ (1246-1251 bzw. 1278) – die Zeit vom Aussterben der Babenberger bis zur Wahl von Ottokar II. von B?hmen zum ?sterreichischen Herzog bzw. – da die Herrschaft Ottokars von den Habsburgern nicht anerkannt wurde – bis zu Ottokars Tod in der Schlacht auf dem Marchfeld und der Neubelehnung mit dem Haus Habsburg.
[Vgl. Chorherr, T. (2003): Eine kurze Geschichte ?sterreichs. Wien: Ueberreuter, S. 37ff.]



4.
Eines der gefährdeten Raubtiere, kleiner als der Bär und der Wolf, das in den österreichischen Wäldern und Nationalparks langsam wieder heimisch wird. (5)


Antwort: Luchs


Der Luchs ist nach dem B?ren und dem Wolf das gr??te Raubtier, das in Europa heimisch ist. ?ber viele Jahrzehnte war er starker Verfolgung ausgesetzt und schlie?lich v?llig ausgerottet. Erst in den siebziger Jahren wurde er in den ?sterreichischen Alpen wieder gezielt angesiedelt. Diese Wiederbesiedlungsprogramme sind in der ?ffentlichkeit jedoch nicht unumstritten. Das alte Feindbild vom Raubtier erschwert dem Luchs die R?ckkehr in seine angestammten Reviere.
[Vgl. www.naturschutzbund.at/aktivitaeten/luchs.html]



5.

Kinder (und auch so manche Erwachsenen) fürchten sich vor ihm, nicht nur wegen seines Aussehens, sondern auch wegen seiner Funktion als „Strafbeauftragter für die Unartigen“. Und jedes Jahr im Dezember kommt er wieder – da hilft nur eins: brav sein! (7)


Antwort: Krampus



Der Krampus ist eine pelzige Teufelsgestalt, ausgestattet mit Kette, Rute und Butte oder „Kraxe“ (= Tragekorb), die als Begleiter des Nikolaus auftritt. W?hrend der Nikolaus die braven Kinder beschenkt, bestraft der Krampus die unartigen und droht damit, sie in seiner Kraxe mitzunehmen. Am Krampustag, dem 5. Dezember, treten die Krampusse meist in gr??eren Gruppen auf. Vielerorts finden Krampusumz?ge oder Krampusl?ufe statt, bei denen als Krampus Verkleidete tobend durch die Stra?en ziehen und Passanten erschrecken.
[Vgl. de.wikipedia.org/wiki/Krampus, www.austria-lexikon.at/af/Wissenssammlungen/ABC_zur_Volkskunde_?sterreichs/Krampus]



6.

Österreichische Alternative zu den amerikanischen Fast-Food-Anbietern, zu jeder Tages- und Nachtzeit ideal für den kleinen Hunger zwischendurch und beliebter Treffpunkt unterschiedlichster Gesellschaftsschichten. (13)


Antwort: W?rstelstand



Der W?rstelstand ist die traditionelle ?sterreichische Variante des Imbissstands. Das traditionelle Angebot umfasst Burenwurst, K?sekrainer, Frankfurter (Wiener), Bosna, Debreziner, Hot Dog und Leberk?se. Die Standardfrage „S?? oder scharf?“ bezieht sich auf den Senf, der traditionell als s??er Kremser oder scharfer Estragon angeboten wird. Auf Wunsch gibt es Kren, Ketchup sowie ein St?ck Brot oder eine Semmel, erg?nzt durch das obligate Bier oder einen Spritzer.
[Vgl. www.wien.info/de/lifestyle-szene/szenelokale/wuerstelstand, de.wikipedia.org/wiki/W?rstelstand]



7.

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Weltweit mythologisiert wurde sie durch die dreiteilige Verfilmung ihres Lebens mit einer österreichischen Schauspielerin, die auch ihrerseits mit dieser Verfilmung den internationalen Durchbruch schaffte. Gemeinsam ist den Frauen auch deren posthume Glorifizierung: Zu beiden gibt es etwa eine Musical-Inszenierung. (9)


Antwort: Elisabeth


Die „Sissi-Trilogie“, ein ?sterreichischer Historienfilm aus dem Jahr 1955, geh?rt zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Filmproduktionen und verschaffte Romy Schneider in der Hauptrolle der Kaiserin Elisabeth den Durchbruch. Elisabeth wurde darin zur weltweit verehrten, herzigen, ungezwungenen „Sissi“ verkl?rt, die jedoch nur wenig mir der tats?chlichen Pers?nlichkeit der Kaiserin gemein hatte. Die Schreibung „Sissi“ beruht auf einem Missverst?ndnis – Elisabeth selbst schrieb sich „Sisi“.
[Vgl. www.wien-vienna.at/geschichte.php?ID=317]



8.
Am 14. April 1955 schickte Julius Raab folgendes Telegramm an die österreichische Bevölkerung: „Österreich wird frei, wir bekommen unseren Heimatboden in seiner Gänze zurück. Die Kriegsgefangenen und Inhaftierten werden die Heimat wiedersehen. Das hat die aufrechte Haltung des österreichischen Volkes erduldet, erarbeitet und errungen. Wir freuen uns schon, unsere Heimat nach Abschluss der schweren Verhandlungen glücklich wieder zu sehen.“ In welcher Stadt wurde das Telegramm aufgegeben? (6)


Antwort: Moskau


Im M?rz 1955 erkl?rte sich die Sowjetunion bereit, mit einer ?sterreichischen Regierungsdelegation ?ber den ersehnten Staatsvertrag zu verhandeln. Bundeskanzler Julius Raab, Vizekanzler Adolf Sch?rf, Au?enminister Leopold Figl und Staatssekret?r Bruno Kreisky folgten von 12. bis 15. April der Einladung zu Gespr?chen in Moskau, die schlie?lich zum Durchbruch f?hrten und als Geburtsstunde der ?sterreichischen Neutralit?t gelten: Im Abschlussdokument, dem Moskauer Memorandum, wurde festgehalten, dass ?sterreich ein neutraler Staat sein w?rde und die vier alliierten Siegerm?chte des Zweiten Weltkrieges die Unversehrtheit und Unverletzlichkeit des Staatsgebietes garantieren w?rden. Einen Monat sp?ter, am 15. Mai 1955, erfolgte die Unterzeichnung des Staatsvertrags im Schloss Belvedere in Wien.
[Vgl. www.mediathek.at/staatsvertrag/Zum_Staatsvertrag/1955/seite1_20.htm, de.wikipedia.org/wiki/Moskauer_Memorandum]



11.

Österreichweit größter Treffpunkt der Hautevolee aus dem In- und Ausland (9)


Antwort: Opernball


Der Wiener Opernball ist der gesellschaftliche H?hepunkt der Ballsaison. Erstmals 1936 in der Staatsoper abgehalten, findet er nach 18-j?hriger Unterbrechung (2. Weltkrieg, Zerst?rung des Opernhauses) seit 1956 allj?hrlich im Beisein von politischer, wirtschaftlicher und k?nstlerischer Prominenz statt. Nur 1991 wurde er wegen des Golfkriegs abgesagt. Den H?hepunkt des Abends bildet bereits die Er?ffnungszeremonie. Nach der Bundeshymne und der Europahymne ziehen neunzig Tanzpaare zu den Kl?ngen von Carl Michael Ziehrers „F?cherpolonaise“ in den Saal ein. Auf die obligatorischen Einlagen folgen weitere 90 Paare und komplettieren das so genannte „Jungdamen- und Herrenkomitee“. Mit „Alles Walzer!“ wird die Tanzfl?che freigegeben.
[Vgl. www.austria-lexikon.at/af/AEIOU/Opernball, de.wikipedia.org/wiki/Wiener_Opernball]



12.
Das vielleicht berühmteste Lied überhaupt, ursprünglich für zwei Stimmen mit Gitarrenbegleitung geschrieben, stammt aus der Feder zweier Österreicher und ist in unzählige Sprachen übersetzt worden. Wie lautet der Titel des Liedes? (6+5+7+5)


Antwort: Stille Nacht heilige Nacht


Dieses weltbekannte Weihnachtslied von Joseph Mohr (Text) und Franz Gruber (Musik) wurde erstmals am 24. Dezember 1818 w?hrend der Christmette in der Dorfkirche von Oberndorf bei Salzburg gesungen. Begleitet wurde der Gesang nur durch eine von Mohr gespielte Gitarre. Text und Melodie begeisterten die in der Kirche versammelten Gemeindemitglieder. ?ber Zillertaler Singgruppen verbreitete sich das Lied als vermeintliches Tiroler Volkslied nach Deutschland und weiter ?ber ganz Europa und in alle Welt, ehe Nachforschungen die Namen seiner Autoren wieder ans Licht brachten.
[Vgl. www.stillenacht.info]


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13.
Hier, am Ostende des Wörthersees, fühlt man sich, wie Gulliver sich gefühlt haben muss, als er in Liliput zu Gast war. Und nicht nur das! In nur wenigen Stunden kann man eine kleine Weltreise machen! (10)


Antwort: Minimundus


Der Freizeitpark „Minimundus“ am W?rthersee bei Klagenfurt zeigt auf einem 26 000 m? gro?en Gel?nde 140 Miniaturmodelle – haupts?chlich im Ma?stab von 1:25 – von bekannten Bauwerken der ganzen Welt. Durch die Verwendung von Originalmaterialien wie Marmor, Sandstein, Lavabasalt, Tuffstein usw. sind die Modelle besonders wirklichkeitsnah.
[Vgl. www.minimundus.at]



15.
Ein Dokument, das die Einheit der österreichischen Länder festschrieb und zugleich einer herausragenden Frau auf den österreichischen Thron verhalf. (12+8)


Antwort: Pragmatische Sanktion


Karl VI. erlie? am 19. April 1713 die „Pragmatische Sanktion“, um seiner ?ltesten Tochter Maria Theresia und allen weiteren weiblichen Nachkommen im Hause Habsburg die Thronfolge zu sichern. Neben der weiblichen Erbfolge wurde in der Urkunde auch die Unteilbarkeit und Untrennbarkeit aller habsburgischen L?nder festgelegt.
[Vgl. de.wikipedia.org/wiki/Pragmatische_Sanktion]



17.
Vor rund 25 Jahren gab es in Österreich einen Skandal, der den Ruf dieses österreichischen Produktes stark in Mitleidenschaft zog. Trotzdem sind die Exporte heute noch größer als vor dem Skandal. (4)


Antwort: Wein


Der Weinskandal entbrannte 1985: Einige ?sterreichische Winzer hatten ihren Produkten das als S??ungsmittel wirkende Diethylenglykol zur Geschmacksverst?rkung beigemengt und sie als „Qualit?tswein“ verkauft. Der Schwindel flog auf, als ein Weinbauer auff?llig gro?e Mengen von Frostschutzmittel steuerlich absetzen wollte und die Beh?rde Nachforschungen anstellte. Der Weinexport kam fast zum Erliegen, Millionen von Flaschen mussten vom Markt genommen werden. Im Nachhinein gesehen war der Glykolwein-Skandal ein Segen – er f?hrte zu einem der strengsten Weingesetze der Welt und zu den sch?rfsten Kontrollen im gesamten europ?ischen Raum.
[Vgl. de.wikipedia.org/wiki/Glykolwein-Skandal, Schume H. (2009): 50 einfache Dinge, die Sie ?ber ?sterreich und die ?sterreicher wissen sollten. M?nchen: Westend, S. 39ff.]



18.
Die österreichische Herzogswürde konnte er durch die Heirat mit einer viel älteren Frau legitimieren, denn er war weder ein Babenberger noch ein Habsburger. Er hielt sich selbst für den geeignetsten deutschen König und Kaiser, ging bei der Wahl aber leer aus, da er sich im entscheidenden Moment vom Herzog von Bayern vertreten ließ. (7)


Antwort: Ottokar


1252 heiratete Ottokar II. von B?hmen, 23 Jahre alt, die Schwester Friedrichs II., des letzten Babenbergers – die 47-j?hrige Margarete, und legitimierte damit die ?sterreichische Herzogsw?rde. 1273 sollten die Wirren um die K?nige und Gegenk?nige im deutschen Reich durch die Wahl eines endg?ltig von allen anerkannten K?nigs, der auch r?mischer Kaiser werden sollte, beendet werden. Die Kurf?rsten traten zusammen. Zur Wahl waren drei Erzbisch?fe, jener von Mainz, K?ln und Trier, und vier weltliche F?rsten berechtigt: der Markgraf von Brandenburg, der Herzog von Sachsen, der Pfalzgraf „bei Rhein“ und der K?nig von B?hmen. Dieser, Ottokar II. P?emysl, hielt sich gerade in Ungarn auf und lie? sich vom Herzog von Bayern vertreten. Doch die Kurf?rsten w?hlten nicht ihn, sondern Rudolf von Habsburg zum deutschen K?nig.
[Vgl. Chorherr, T. (2003): Eine kurze Geschichte ?sterreichs. Wien: Ueberreuter, S. 37ff.]



20.
Episode aus der Geschichte des Heiligen Römischen Reiches, die den Hintergrund für ein historisches Drama eines berühmten österreichischen Schriftstellers aus dem 19. Jh. bildet und die einer der Vorboten für einen langwierigen blutigen Krieg war. (11)


Antwort: Bruderzwist


„Ein Bruderzwist in Habsburg“ (auch: „Ein Bruderzwist im Hause Habsburg“) nennt sich ein Theaterst?ck von Franz Grillparzer, das auf tats?chlichen Ereignissen basiert: Rudolf II. ist Kaiser des Heiligen R?mischen Reiches. Er wird beschuldigt, zu unt?tig zu sein, das Volk h?lt ihn f?r geisteskrank. Ihm gegen?ber steht sein Bruder Matthias. Dieser ist unternehmungslustig, doch zu selbstgef?llig und eitel. Nach langen Diskussionen wird Rudolf von seinem Bruder vom Thron verdr?ngt. „Mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa“, sagt Matthias gegen Ende des f?nften Akts, w?hrend die Umstehenden begeistert den kommenden Krieg begr??en: „Und w?hr’t er drei?ig Jahr’ – ja, w?ren’s drei?ig – drei?ig! – umso besser.“ Sie alle haben, will Grillparzer sagen, den Krieg, der in der Tat als Drei?igj?hriger Krieg in die europ?ische Geschichte einging, vorausgeahnt und sogar freudig erwartet.
[Vgl. Chorherr, T. (2003): Eine kurze Geschichte ?sterreichs. Wien: Ueberreuter, S. 60ff.]



21.
Ob 20 oder 64, ob ledig oder verheiratet – jedes weibliche, dem Service-Personal zuzurechnende Wesen kann in einem Wiener Kaffeehaus als „Fräulein“ angesprochen werden, und jeder Kellner ist ein „Herr ________“. (4)


Antwort: Ober


Der Kellner hei?t in einem Wiener Kaffeehaus Herr Ober. Anders als dem Gasthauskellner gilt dem Kaffeehausober das Entgegennehmen und Ausf?hren von Bestellungen nur als notwendige, nicht als wichtigste Seite seiner Arbeit. Was den guten Ober so unsch?tzbar macht, sind die vielen Dinge, die er dar?ber hinaus erledigt und versteht. Wer einmal ein Kaffeehaus besucht und dort einen „kleinen Braunen mehr licht“ sowie die „Presse“, die „Z?richer Zeitung“ und die „Salzburger“ bestellt hat, kann sicher sein, dass ihm der Ober beim n?chsten, sp?testens beim dritten Mal unaufgefordert einen kleinen Braunen „mehr licht“ auf den Tisch stellt und die „Presse“, die „Z?richer Zeitung“ und die „Salzburger“ auf den Stuhl daneben legt. Der Kaffeehausober f?hrt s?mtliche g?ngigen Zigaretten- und Zigarrensorten, zaubert Schreibpapier, Briefmarken oder Kopfwehtabletten herbei, und gibt diskrete, aber wohlbegr?ndete Stellungnahmen zu meteorologischen, politischen, philosophischen sowie allen anderen Fragen ab, die den Gast im Augenblick bedr?ngen.
[Vgl. de.wikipedia.org/wiki/Wiener_Kaffeehaus]



24.

Sie wird von Jahr zu Jahr kleiner, die Zahl ihrer Besucher hingegen immer größer: Mit fast 1 Million Bergsteigern, Wanderern und Urlaubern pro Jahr gehört sie zu den drei beliebtesten Touristenattraktionen in Österreich. (8)


Antwort: Pasterze


Die Pasterze ist mit etwa 9 km L?nge der gr??te Gletscher ?sterreichs. Sie befindet sich im Nationalpark Hohe Tauern am Fu?e des Gro?glockners und kann ?ber die Gro?glockner Hochalpenstra?e erreicht werden. Von der Franz-Josefs-H?he f?hrt eine Seilbahn zu der Stelle, wo sich zur Zeit der Inbetriebnahme der Bahn (1963) der Gletscherrand befand. Inzwischen ist die Pasterze so weit abgeschmolzen, dass von dort eine etwa 300 m lange Treppe zur Gletscherzunge f?hrt.
[Vgl. www.grossglockner.at]



25.
Wahlspruch eines Habsburgers, der in einem der heutigen Beneluxländer aufwuchs, dann aber in einem anderen Land seine Macht ausübte. Er träumte von einem universalistischen Kaiserreich, dankte jedoch ab und zog sich in ein Kloster zurück. (4+5)


Antwort: Plus ultra


„Plus ultra“ hatte Karl V. zu seinem Wahlspruch gemacht: immer mehr, noch h?her, noch weiter. Karl war in den Niederlanden aufgewachsen, wurde aber als Karl I. K?nig von Spanien, dann als Karl V. Kaiser des Heiligen R?mischen Reiches. Zu seiner Zeit dehnte sich das spanische Imperium ?ber Mittel- und S?damerika aus, er regierte ?ber ein „Reich, in dem die Sonne nie unterging“. 1556 verzichtete er auf die Kaiserw?rde. Seine eindrucksvolle Abdankungserkl?rung verfasste Karl in Latein, denn er sprach nur schlecht Deutsch. „Ich spreche Spanisch zu Gott, Italienisch zu den Frauen, Franz?sisch zu den M?nnern und Deutsch zu meinem Pferd“, soll er einmal gesagt haben. Er zog sich in das Kloster San Jer?nimo de Yuste (Spanien) zur?ck, wo er 1558 starb.
[Vgl. www.spiegel.de/spiegelgeschichte/0,1518,666923,00.html, Chorherr, T. (2003): Eine kurze Geschichte ?sterreichs. Wien: Ueberreuter, S. 54ff.]



27.
Ein Grund, warum einige österreichische Bergbewohner im Winter ihre Häuser vorübergehend nicht verlassen dürfen oder, im Gegenteil, ihre Häuser vorübergehend verlassen müssen. (13)


Antwort: Lawinengefahr


Die aktuelle Lawinengefahr f?r ein bestimmtes Gebiet wird in die Gefahrenstufen 1 bis 5 in der europ?ischen Lawinengefahrenskala angegeben.
[Vgl. www.lawine.at]



28.
Ein Wiener Fortbewegungsmittel der besonderen Art und sein „Chauffeur“, die ihren Namen einer Straßenbezeichnung in Paris zu verdanken haben, waren selbst wiederum die „Namenspatronen“ für einen speziell zubereiteten Kaffee. (6)


Antwort: Fiaker


Als „Fiaker“ wird sowohl eine zweisp?nnige Kutsche als auch deren Kutscher selbst bezeichnet. Der Begriff wurde im 18. Jahrhundert aus dem Franz?sischen entlehnt: In der Rue de Saint Fiacre befand sich der erste Standplatz f?r Lohnkutschen. Heute bieten Fiaker Stadtrundfahrten an und sind eine beliebte Touristenattraktion, werden aber auch bei Hochzeiten und Firmungen verwendet. Der Fiaker als Kaffee war urspr?nglich ein rein schwarzer Kaffee, der von den Fiakern gern zwischen zwei Fuhren getrunken wurde. Heute gibt es zahlreiche Rezeptvariationen: Schwarzer Kaffee wird gew?hnlich mit Zucker und einem Schuss Kirschwasser, Pflaumenschnaps oder Rum abgeschmeckt und mit Schlagobers bedeckt.
[Vgl. de.wikipedia.org/wiki/Fiaker, www.kaffee-experten.at/wissenswertes.php]



29.
Ursprünglich der Name eines Mannes, der scheinbar einige Gedichte veröffentlichte, in Wirklichkeit jedoch nie existierte, dann der Spottname für einen spießigen, braven Menschen und schließlich der Name einer Periode kultureller Höhenflüge und einer Lebenslust in Österreich, für die auch einer der bekanntesten Standardtänze des Welttanzprogramms charakteristisch ist. (11)


Antwort: Biedermeier


Der Begriff Biedermeier als Epochenbezeichnung (1815 Wiener Kongress – 1848 Beginn der b?rgerlichen Revolution) geht zur?ck auf die fiktive Figur des treuherzigen, aber spie?b?rgerlichen Gottlieb Biedermaier, die L. Eichrodt und A. Kussmaul erfanden. Heute steht Biedermeier f?r die Lebenshaltung der Epoche des Vorm?rz. Wichtig f?r das Entstehen war die Entt?uschung nach der politischen Restauration 1815 und die beinahe v?llige Abkehr vom ?ffentlich-politischen Leben. Kennzeichnend f?r diese Flucht ins Private und ins Idyll waren gem?tliche und liebevoll ausgeschm?ckte H?user, Zweckm??igkeit und Schlichtheit, die Liebe zum Detail und Kleinformatigen. Gro?e Bedeutung wurde der Pflege von Kunst und Kultur beigemessen. Das Musikleben erreichte einen H?hepunkt: es gab unz?hlige Musikformen wie Gesangsvereine, Hausmusik, das Wienerlied. Im Biedermeier entstand der Wiener Walzer, der alle Gesellschaftsschichten gleicherma?en erfasste. Josef Lanner und Johann Strau? waren die Stars des allgemeinen Walzerfiebers.
[Vgl. www.austria-lexikon.at/af/AEIOU/Biedermeier, de.wikipedia.org/wiki/Biedermeier]



30.

Diese vor allem in Ober- und Niederösterreich verbreitete bodenständige Bauform, deren Grundriss dem einer eckigen mittelalterlichen Burg oder eines Renaissanceschlosses ähnelt, sollte in kriegerischen Zeiten Gutsherren und Bauersleute vor Angriffen schützen. Im Innenhof befand sich meist der Misthaufen. (11)


Antwort: Vierkanthof


Der Vierkanthof, auch „Vierkanter“, wie er im ober- und nieder?sterreichischen Raum anzutreffen ist, kann als die vollkommenste Geh?ftform bezeichnet werden. Zur Entstehung gibt es drei Theorien:
1. Wehrtheorie: Der Vierkanthof ist aus befestigungstechnischen Gr?nden mittelalterlichen Burgen und Schl?ssern nachgebaut worden.
2. Funktionstheorie: Die mittelalterliche Naturalwirtschaft f?hrte zur Mechanisierung bestimmter Abl?ufe, die eine ad?quate bauliche Struktur erforderten.
3. Evolutionstheorie: Der Vierkanter ist das Ergebnis einer Entwicklung, die im mittelalterlichen Gruppenhof ihren Anfang nahm. Diese Bauform, beeinflusst durch barocke Klosterbauten, bietet bei der t?glichen Arbeit in Haus und Hof mehr Schutz gegen Witterungseinfl?sse. Die Arbeitsg?nge zwischen Haus- und Wirtschaftsr?umen sind k?rzer.

[Vgl. de.wikipedia.org/wiki/Vierkanthof, anton-bruckner.heim.at/die_maechtigen_vierkanter.htm]



31.
Die Gäste eines hohen geistlichen Würdenträgers des beginnenden 17. Jahrhunderts waren nicht immer zufrieden damit, wie man sie behandelte: Die Erfindungsgabe des Gastgebers führte oft dazu, dass sie wie begossene Pudel das Haus verließen. Später übernahm Peter I. diese Belustigung für eine seiner Residenzen. Von welchem „Haus“ ist die Rede? (9)


Antwort: Hellbrunn


Markus Sittikus von Hohenems, 1612-19 F?rsterzbischof zu Salzburg, beauftragte den italienischen Architekten Santino Solari mit dem Bau einer Sommerresidenz – des Lustschlosses Hellbrunn. Das Wasser wurde von Anfang an zum bestimmenden Gestaltungselement des Schlosses: Schon bald gab es geheimnisvolle, mystische Grotten, wasserbetriebene Figurenspiele und t?ckische Spritzbrunnen an allen Ecken und Enden des Schlosses. Markus Sittikus lie? eine Anlage erbauen, mit der er seine G?ste erstaunte, unterhielt und an der Nase herumf?hrte – Statussymbol und manieristisches Spielzeug in einem.
[Vgl. www.hellbrunn.at/hellbrunn/deutsch/wasserspiele/lust_am_spiel.asp]



33.
Er trägt den Namen einer österreichischen Schriftstellerin des 20. Jahrhunderts, wird jährlich in deren Geburtsstadt verliehen und ist einer der wichtigsten Preise für Literatur im deutschsprachigen Raum. (8+8+5)


Antwort: Ingeborg-Bachmann-Preis


Der Ingeborg-Bachmann-Preis wird seit 1977 j?hrlich im Rahmen der „Tage der deutschsprachigen Literatur“ in Klagenfurt verliehen. In einer dreit?gigen Lese-Veranstaltung treten vorausgew?hlte Bewerber nacheinander an und tragen etwa 25 Minuten lang bisher unver?ffentlichte Prosatexte oder Ausschnitte daraus vor. 2008 wurde die Jury von neun auf sieben Mitglieder verkleinert und das Teilnehmerfeld von achtzehn auf vierzehn Autorinnen und Autoren reduziert. Der mit 25.000 Euro dotierte Ingeborg-Bachmann-Preis gilt als eine der wichtigsten literarischen Auszeichnungen des deutschsprachigen Raums.
[Vgl. bachmannpreis.eu/de]



34.

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Welches österreichische Gericht lässt sich mit diesen Lebensmitteln zubereiten? (16)


Antwort: Schinkenfleckerl



[Vgl. Video mit „Schaukoch“ Simon Mraz auf der Startseite]



35.
Erzeugnisse dieses erfolgreichen österreichischen Unternehmens kann man heute unter anderem auf Handys, in Uhren und selbst auf Verkehrszeichen finden. (9)


Antwort: Swarovski


Swarovski, ein ?sterreichisches Familienunternehmen mit Sitz in Tirol, ist die weltweit f?hrende Marke f?r geschliffenes Kristall. Neben Kristallglasprodukten (Schmucksteine, Besatz- und Dekorationsartikel, Designobjekte) stellt Swarovski auch Erzeugnisse f?r die Beleuchtungsindustrie sowie Reflektoren f?r den Stra?enverkehr her.
[Vgl. de.wikipedia.org/wiki/D._Swarovski_%26_Co., www.swarovski.com]



37.

Wer A sagt, muss auch B sagen, wer Stift sagt, muss auch _______ sagen. Allerdings dominieren hier weniger klösterliche Stille, Einsamkeit und Enthaltsamkeit, sondern vielmehr Gold und Marmor, Pracht und kirchliche Macht. Gleich einem edlen, gelben Adventkranz schwebt es über dem größten Fluss Österreichs. (4)


Antwort: Melk


Das pr?chtige Stift Melk an der Donau, Wahrzeichen der Wachau, geh?rt zum UNESCO-Welterbe. Es imponiert vor allem durch seine ausdrucksstarke Architektur sowie die Vielfalt an kunsthistorischem Reichtum und z?hlt zu den bedeutendsten Barockbauten Europas. Mit 1365 Fenstern ist es das Geb?ude mit den meisten Fenstern ?sterreichs. Zus?tzliche Bekanntheit erreichte das Stift durch die Figur des Adson von Melk aus Umberto Ecos Roman „Der Name der Rose“ – Beginn und Ende des Romans spielen an diesem Ort. Bereits seit dem 11. Jahrhundert war Melk das geistliche und kulturelle Zentrum von Nieder?sterreich, zun?chst als Babenbergerburg und dann als Benediktinerkloster. Anfang des 18. Jahrhunderts wurde das Kloster nach Pl?nen von Jakob Prandtauer neu errichtet.
[Vgl. www.stiftmelk.at]



42.
Sie gelten als besonders klug und gelehrig, athletisch und graziös. Nicht zuletzt deshalb zierten sie früher eine der Schilling-Münzen. Den Namen bekamen sie von ihrem einstigen Zuhause im heutigen Slowenien. (10)


Antwort: Lipizzaner


Die Lipizzaner sind Warmblutpferde, die an der Spanischen Hofreitschule in der klassischen Dressur eingesetzt werden. Als Fohlen haben sie eine dunkle Farbe (schwarz oder braun), mit sechs bis zehn Jahren werden sie wei?. Die Schimmel werden im Bundesgest?t Piber (Steiermark) gez?chtet und im Alter von dreieinhalb Jahren nach Wien zur Ausbildung ?berstellt. Den Namen bekam die Rasse vom Gest?t Lipica, der urspr?nglichen Zuchtst?tte in der Habsburger Monarchie.
[Vgl. www.srs.at]